Sonntag , 27. September 2020
Auch die Internationale Raumstation braucht mal neue Batterien - seit 2017 läuft dieses aufwendige Vorhaben schon. Quelle: NASA/dpa

Batteriewechsel: US-Astronauten rüsten Stromversorgung auf der ISS weiter auf

Bereits seit 2017 müssen aufwendige Arbeiten an der ISS vorgenommen werden, die bald abgeschlossen werden. Zwei US-Astronauten begeben sich dafür auf einen knapp siebenstündigen Weltraumspaziergang. Doch die Amerikaner sind alte Hasen, es ist für beide bereits der neunte Außeneinsatz.

Houston. Bei einem Außeneinsatz im Weltall haben zwei US-Astronauten die jahrelangen komplexen Arbeiten für eine bessere Stromversorgung an der Internationalen Raumstation ISS weiter vorangetrieben. Bereits zum dritten Mal in Folge sind die beiden Amerikaner Robert Behnken und Christopher Cassidy dafür bereits aus der ISS ausgestiegen, wie die Raumfahrtbehörde Nasa am Donnerstag mitteilte. Der Weltraumspaziergang soll bis zu sieben Stunden dauern. Dabei sollen unter anderem fünf veraltete Batterien an einer der letzten Stromversorgungsstationen an der Außenwand ausgetauscht werden.

Astronauten haben die meisten Weltraumspaziergänge absolviert

Die aufwendigen Arbeiten dauern schon seit 2017 an. Insgesamt waren ein Dutzend Einsätze notwendig, um die Nickel-Wasserstoff-Batterien zu entfernen und die neuen einzusetzen. Am kommenden Dienstag (21. Juli) sollen die komplexen Arbeiten abgeschlossen werden.

Beide Astronauten haben in ihrer Karriere bereits zahlreiche Außeneinsätze absolviert, auch bei früheren Reisen zur ISS sind sie aus der Station ausgestiegen. Für Cassidy – der zurzeit das Kommando auf der ISS inne hat – und Behnken ist es der insgesamt neunte Außeneinsatz beim Außenposten der Menschheit, rund 400 Kilometer über der Erde. Beide zählen zu den Amerikanern mit den meisten Weltraumspaziergängen.

RND/dpa