Donnerstag , 24. September 2020
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke in der Bundespressekonferenz (Archivfoto). Quelle: imago images/Jens Schicke

Google und Wikipedia machen Woidke zu Merkels Regierungssprecher

Eigentlich ist Steffen Seibert Regierungssprecher. Doch sucht man im Internet nach „Deutschland“, wird ein ganz anderer genannt: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke. Die Staatskanzlei in Potsdam nimmt das Ganze aber mit Humor.

Potsdam. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat laut Google-Suche einen neuen Job: Dort taucht er bei der Google-Suche nach “Deutschland” in einem Überblick von Wikipedia versehentlich als “Regierungssprecher: Dietmar Woidke” von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf.

Einem Twitter-Nutzer fiel das am Mittwoch auf und er fragte die Staatskanzlei in Potsdam deshalb: “Stimmt das, @Stk_Brandenburg?”. Als Beweis zeigte er einen Screenshot.

Die Potsdamer antworteten mit Humor: “Wir haben die beiden mal angefragt. Die wissen von nichts.” Den Tweet beendete die Staatskanzlei mit einem zwinkernden Smiley und stellte ein Foto dazu, auf dem Merkel und Woidke fragende Gesichter machen.

Am Donnerstag ergänzte sie in einer Kurzmitteilung als Antwort auf den fragenden Nutzer, der rätselhafte Eintrag lasse sich schnell aufklären: “Dietmar Woidke ist der amtierende Bundesratspräsident.”

Wie der Fehler, über den die “Märkische Allgemeine” am Donnerstag zuerst berichtete, passieren konnte, blieb zunächst unklar.

RND/dpa