Samstag , 31. Oktober 2020
Der Start der Vega-Rakete verzögert sich wegen Höhenwineden über dem Gelände des Weltraumbahnhofs Kourou in Französisch-Guayana. Quelle: Janne Kieselbach/dpa

Wegen Höhenwinden: Vega-Rakete kann wieder nicht starten

Der Start der Vega-Rakete musste erneut verschoben werden. Grund dafür sind ungünstige Höhenwinde über dem Weltraumbahnhof. Wegen der Corona-Krise konnte die Rakete im März nicht starten, wegen schlechter Wetterbedingungen verzögerte sich das Ereignis bereits mehrfach.

Kourou. Der Start einer europäischen Vega-Rakete mit Satelliten an Bord ist wegen ungünstiger Höhenwinde über dem Weltraumbahnhof Kourou erneut verschoben worden. Wie der europäische Raketenbetreiber Arianespace am Sonntag mitteilte, sei nun ein Start am frühen Montagmorgen deutscher Zeit möglich, falls es die Wetterbedingungen erlaubten. Eigentlich sollte die Vega VV16 mit 53 Satelliten am frühen Sonntagmorgen in Kourou abheben, das im südamerikanischen Französisch-Guayana liegt.

Bereits mehrfach verschoben

Der Start der Vega war zunächst im März wegen der Corona-Krise verschoben worden. Im laufenden Monat gab es inzwischen drei Absagen wegen schlechter Wetterbedingungen.

Mit 30 Metern Höhe ist die Rakete der kleinste Lastenträger im Arsenal des europäischen Unternehmens. Im vergangenen Sommer war es zu einem Fehlstart einer Vega gekommen. Wahrscheinlicher Grund war ein Defekt im vorderen Teil des Triebwerks in der zweiten Raketenstufe. Die Rakete zerbrach in zwei große Teile. Ihren Erstflug absolvierte die Vega am 13. Februar 2012.

RND/dpa