Die Münsteraner Ermittler Thiel und Boerne im Fall „Tatort: Fangschuss“.

Manipulation bei ”Tatort”-Voting: Etliche Stimmen werden nicht gezählt

Bei der Abstimmung zum aktuellen Wunsch-"Tatort" hat es einen Manipulationsversuch gegeben. Die während der letzten fünf Stunden eingegangenen Stimmen werden nicht berücksichtigt, teilt die ARD mit. Einen Gewinner gibt es trotzdem.

München. 175.640 Zuschauer aus Deutschland und Österreich haben sich am zweiten Wunsch-”Tatort”-Voting beteiligt und sich entschieden: Am kommenden Sonntag, 28. Juni, wird um 20.15 Uhr in der ARD der “Tatort: Fangschuss” ausgestrahlt, wie das Erste mitteilte. Bei der Internet-Abstimmung kam es allerdings zu Ungereimtheiten.

Bei der Gewinnerfolge handelt es sich um einen Fall des Münsteraner Duos, das aus Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) besteht. Dahinter belegte der Stuttgarter “Tatort: Bienzle und die blinde Wut” (SWR) von 1999 Platz zwei. An dritter Stelle folgt der Wiesbadener “Tatort: Im Schmerz geboren” (HR) mit Kommissar Murot aus dem Jahr 2014.

“Tatort”-Voting: Manipulation bei aktueller Abstimmung

Wie das Erste mitteilt, wurde in der aktuellen Abstimmung in Deutschland jedoch am Donnerstag in den letzten fünf Stunden von extern manipuliert. “Um ein möglichst unverfälschtes Ergebnis zu erhalten, haben wir uns deshalb entschlossen, nur die Stimmen in das Endergebnis einzubeziehen, die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangen sind. Die österreichischen Stimmen vom ORF sind davon nicht betroffen und wurden vollständig in das Endergebnis eingerechnet”, heißt es vom Sender. Für die nächste nächste Voting-Runde würden entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

48 Top-“Tatorte” der letzten 20 Jahre verbleiben damit weiterhin auf der Abstimmungsliste für die nächsten Wochen. Ab Sonntag, 21.45 Uhr, kann wieder für den nächsten Wunsch-”Tatort” gevotet werden.

Welche Filme zur Auswahl stehen und wie das “Tatort”-Voting funktioniert, erfahren Sie hier.

RND/hsc