Im Mobilfunknetz der Telekom ist es in Teilen Deutschlands in der Nacht zum Dienstag offenbar zu Störungen gekommen. Quelle: Oliver Berg/dpa

Ursache unklar: Störungen im Mobilfunknetz der Telekom behoben

Im Mobilfunknetz der Telekom ist es in Teilen Deutschlands in der Nacht zum Dienstag zu Störungen gekommen. Betroffen waren unter anderem die Großräume Berlin und Hamburg. Seit ungefähr sieben Uhr seien die Störungen wieder behoben, die Ursache ist noch unklar.

Bonn. Im Mobilfunknetz der Telekom ist es in Teilen Deutschlands in der Nacht zum Dienstag zu Störungen gekommen. Berichten der Internetportale allestoerungen.de und netzwelt.de zufolge meldeten Telekom-Kunden Probleme mit dem Mobilfunkempfang und mit dem mobilen Internet. Auch am frühen Dienstagmorgen berichteten noch zahlreiche Nutzer von Problemen.

Betroffen waren demnach unter anderem die Großräume Berlin, Hamburg, Frankfurt und München. Auch im Kurznachrichtendienst Twitter meldeten in der Nacht Nutzer Probleme.

Störungen behoben, Ursache jedoch unklar

Laut der Deutschen-Presse-Agentur (dpa) sind die Probleme seit etwa sieben Uhr morgens wieder behoben. “Man kann jetzt wieder normal telefonieren und den Datenverkehr nutzen” sagte ein Telekom-Sprecher am Dienstagvormittag. Die Ursache sei jedoch weiterhin unklar und werde nun analysiert. Das Festnetz war nicht betroffen, lediglich Teile des Mobilfunknetzes.

Umfangreiche Störungen auch bei der US-Tochter

In der Nacht zum Dienstag (deutscher Zeit) ist es auch im Mobilfunknetz der amerikanischen Telekom-Tochter T-Mobile US zu umfangreichen Störungen gekommen. Technologie-Chef Neville Ray schrieb auf Twitter, man arbeite daran, Telefonie und mobilen Datenverkehr wieder völlig herzustellen. Er rief dazu auf, Alternativen wie den Messengerdienst WhatsApp zu verwenden.

In den USA waren nach Angaben Rays T-Mobile-Nutzer im ganzen Land betroffen. Das Unternehmen war zunächst nicht für weitere Fragen zu erreichen. Die beiden anderen großen Mobilfunkanbieter in den USA, AT&T und Verizon, erklärten, in ihren Netzen gebe es keine Probleme.

RND/dpa