Anzeige
Donald Trump, Präsident der USA, spricht während einer Gedenkfeier am Flight 93 National Memorial im Rahmen des 19. Jahrestags der Terroranschläge vom 11. September. Quelle: Gene J. Puskar/AP/dpa

Trump beschwört in Rede zu 9/11 Patriotismus und Heldentum

19 Jahre liegen die verheerenden Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA nun zurück. US-Präsident Donald Trump hielt am Gedenktag eine Rede in Pennsylvania, wo ein von Terroristen gekapertes Flugzeug abgestürzt war. Der Republikaner setzte in seiner Ansprache vor allem auf Patriotismus.

Shanksville. US-Präsident Donald Trump hat bei einem Gedenken an die Terroranschläge vom 11. September 2001 im Staat Pennsylvania patriotische Töne angeschlagen. In seiner Ansprache in Shanksville beschwor Trump am Freitag die Geschehnisse rund um den gekaperten Flug 93, der auf einem Feld in der ländlichen Gegend abstürzte. Nach US-Behördenangaben wollten die Terroristen die Maschine ursprünglich nach Washington steuern, doch die Passagiere widersetzten sich den Entführern. Alle Menschen an Bord kamen um.

"Die Helden von Flug 93 sind eine immerwährende Erinnerung, dass Amerika sich immer erheben, aufrecht stehen und zurückschlagen wird - ungeachtet der Gefahr, ungeachtet der Bedrohung, ungeachtet der Widrigkeiten." Den Angehörigen der Todesopfer sage er, dass "heute jeder Herzschlag in Amerika mit dem euren verbunden ist."

Schweigeminute in Air Force One

Zuvor hatte Trump auf dem Flug mit der Präsidentenmaschine Air Force One der Opfer der Terroranschläge gedacht. Um 8.46 Uhr Ortszeit, jenem Moment, als vor 19 Jahren das erste Flugzeug ins World Trade Center flog, hielt er eine Schweigeminute ab. Mehrere mitreisende Journalisten wurden dafür zu ihm und First Lady Melania Trump in den Konferenzraum der Air Force One geladen. Alle erhoben sich für die Schweigeminute.

Joe Biden, Trumps demokratischer Herausforderer, wurde am Abend ebenfalls in Shanksville erwartet.

RND/AP