Mittwoch , 28. Oktober 2020
Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht in Handel und Verkehr zählen zu den bundesweiten Auflagen während der Corona-Pandemie in Deutschland. Quelle: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbil

Die aktuellen Corona-Regeln in den Bundesländern

Berlin. Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, die Schwelle für strengere Maßnahmen in deutschen Corona-Hochburgen zu senken. Diese sollen bereits ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen greifen statt bisher bei 50. So soll dort dann die Maskenpflicht ausgeweitet werden, wo Menschen dichter beziehungsweise länger zusammenkommen. Die Gästezahl bei privaten Feiern soll außerdem auf 25 Teilnehmer im öffentlichen und 15 Teilnehmern im privaten Raum begrenzt werden.

Verschärfung der Corona-Regeln

Ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen soll es eine Begrenzung bei privaten Feiern auf maximal zehn Teilnehmern im öffentlichen Raum sowie auf höchstens zehn Teilnehmern aus maximal zwei Hausständen im privaten Raum geben. Weitere Regelungen sind dann außerdem Kontaktbeschränkungen auf maximal zehn Personen im öffentlichen Raum.

Sollten diese Maßnahmen den Anstieg nicht zum Stillstand bringen, wird dies auf bis zu fünf Personen oder die Angehörigen zweier Hausstände verringert. Vorgesehen ist außerdem eine Sperrstunde der Gastronomie ab 23.00 Uhr, die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen soll auf 100 Personen begrenzt werden. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes. In Bayern gilt diese Sperrstunde schon beim Überschreiten des 35er-Werts. Ab 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner soll eine Sperrstunde ab 22.00 Uhr gelten.

Ob eine Sperrstunde grundsätzlich rechtlich standhält, ist allerdings fraglich. In Berlin hat das Verwaltungsgericht die dortige Regelung am Freitag gekippt. Es argumentierte, eine Sperrstunde sei für eine nennenswerte Corona-Bekämpfung nicht erforderlich.

Dringlich appellierten Bund und Länder an die Menschen in Deutschland, nun nicht erforderliche innerdeutsche Reisen in Risikogebiete hinein und aus ihnen heraus zu vermeiden.

Angela Merkel hatte die Bürger in ihrer am Samstag ausgestrahlten, wöchentlichen Videobotschaft eindringlich um Mithilfe bei der Bekämpfung der Pandemie aufgerufen. Sie bat unter anderem, auf Reisen und Feiern zu verzichten, die “nicht wirklich zwingend notwendig” seien. Es zähle jetzt jeder Tag.

Aktuelle Corona-Regeln in Deutschland

Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie weitgehend in eigener Verantwortung über Einschränkungen oder aber die Lockerung von Auflagen entscheiden.

Hier der aktuelle Stand in den Ländern in ausgewählten Lebensbereichen. Wichtig: Die Regelungen erfolgen unter Auflagen wie Abstands- und Hygienebestimmungen. Zudem gilt weiterhin die bundesweite Maskenpflicht in Handel und Nahverkehr.

Das sind die Corona-Regeln im Überblick – alphabetisch nach Bundesländern sortiert:

Corona-Regeln in Baden-Württemberg

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

Öffentliche Veranstaltungen mit bis zu 100 Menschen sind erlaubt. Großveranstaltungen wie Volksfeste, auf denen kaum Hygienemaßnahmen durchsetzbar sind und die Kontakte nicht nachvollzogen werden können, bleiben bis mindestens Ende des Jahres verboten. Die Entscheidung, ob und wie Weihnachtsmärkte in diesem Jahr stattfinden, liegt bei den Kommunen. Voraussetzung sei, dass die Corona-Infektionslage in der Region es erlaube, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Sollte das Infektionsgeschehen insgesamt stark steigen, müsse für das gesamte Land entschieden werden.

Private Feiern

Private Feiern und Feste sind seit Montag nur noch mit bis zu zehn Menschen erlaubt. Mehr als zehn Menschen dürfen nur zusammenkommen, wenn alle von ihnen aus maximal zwei Haushalten kommen oder miteinander verwandt sind – also Geschwister und deren Kinder, Ehegatten und Partner.

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

Für Maskenverweigerer etwa in Geschäften, Restaurants oder Freizeitparks gilt das zwischen den Ländern und der Kanzlerin vereinbarte Bußgeld von mindestens 50 Euro. In Gaststätten müssen Besucher eine Maske tragen, wenn sie nicht am Tisch sitzen. Zudem können Gäste, die bei ihren persönlichen Daten in Restaurants falsche Angaben machen, mit einem Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro bedacht werden. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sind mindestens 100 Euro fällig. Wer auf dem Schulgelände – außerhalb der Unterrichtsräume – keine Maske trägt, kann ein Bußgeld von mindestens 25 Euro bekommen.

Kontaktbeschränkungen

Öffentliche Ansammlungen sind auf zehn Menschen beschränkt. Generell ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Schulen und Kitas

An weiterführenden Schulen gilt Maskenpflicht auch im Unterricht. Bislang galt sie nur auf sogenannten Begegnungsflächen wie Schulfluren, Aula und Toiletten. Während der Pause darf die Maske im Freien abgenommen werden, wenn der Abstand zu anderen mindestens 1,5 Meter beträgt. Kitas können öffnen, dort müssen die Kinder aber in festen Gruppen betreut werden.

Demonstrationen

Versammlungen sind erlaubt – allerdings mit Auflagen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes, zum Beispiel zu Abständen oder Höchstteilnehmerzahlen.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

In Baden-Württemberg gibt es keine Einreiseverbote oder Quarantänepflicht für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten. Das auch in der Landesregierung umstrittene Beherbergungsverbot wurde vom Verwaltungsgerichtshof außer Vollzug gesetzt.

Corona-Regeln in Bayern

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

In Kommunen mit mehr als 50 Neuinfektionen in einer Woche pro 100.000 Einwohner kann der Alkoholausschank und -konsum in der Öffentlichkeit verboten werden. Die Gastronomie soll um 23 Uhr schließen. Statt zehn Menschen sollen sich dann nur noch fünf Personen oder zwei Hausstände treffen dürfen. Das soll genauso für Versammlungen auf Privatgrundstücken oder Treffen in privat genutzten Räumen gelten. Weihnachtsmärkte sind mit entsprechenden Konzepten und an Orten mit geringen Neuinfektionsraten grundsätzlich möglich. Aber viele Städte haben ihre Märkte bereits abgesagt oder wollen sie mit anderen Konzepten anbieten, zum Beispiel ohne Alkohol und nur mit “Einbahnstraßen”. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat zudem für Regionen mit drastisch erhöhten Corona-Zahlen eine Beschränkung von Veranstaltungen auf maximal 50 Teilnehmer und eine Sperrstunde ab 21.00 Uhr angekündigt. Dies soll dann greifen, wenn die Zahl von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten wird.

Für Gemeinden mit weniger Infektionen gilt:

Die Wirte von Schankwirtschaften und Diskotheken dürfen ihre Räume für private und kulturelle Veranstaltungen vermieten. Beruflich oder dienstlich veranlasste Veranstaltungen wie Tagungen oder Kongresse werden unter gleichen Bedingungen zugelassen wie kulturelle Veranstaltungen – das heißt bei zugewiesenen Plätzen mit bis zu 400 Gästen im Freien und 200 in Innenräumen. Ohne Platzzuweisung liegt die Obergrenze bei 200 beziehungsweise 100 Menschen. Lokal kann das je nach Infektionslage variieren. Steigt der Inzidenzwert auf über 100, sind Veranstaltungen auf maximal 50 Teilnehmer begrenzt. Märkte ohne Volksfestcharakter wie kleinere Kunst- und Handwerkermärkte oder Flohmärkte ohne große Besucherströme werden im Freien unter Auflagen erlaubt. Bars und Kneipen dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Discos sind weiter geschlossen.

Private Feiern

Hochzeits- und andere Feiern, aber auch Vereinssitzungen dürfen stattfinden mit bis zu 100 Personen in Innenräumen oder bis zu 200 Personen im Freien. Lokal können diese Bestimmungen variieren je nach Entwicklung der Corona-Fallzahlen. Wenn der Inzidenzwert von 35 in einer Kommune überschritten wird, gilt: In öffentlichen oder angemieteten Räumen dürfen sich dann maximal noch 50 Personen aufhalten, in privaten Räumen wird dringlich empfohlen, keine Feierlichkeiten mit mehr als 25 Teilnehmern durchzuführen. Nur noch 25 Menschen in öffentlichen oder angemieteten Räumen dürfen feiern, wenn es regional mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gibt. In der Gastronomie gelten unterschiedliche Sperrzeiten bei höheren Corona-Zahlen: Entweder ab 23 Uhr (ab Warnwert 35), 22 Uhr (ab 50) oder um 21 Uhr (ab 100).

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

Eine Maske ist im ÖPNV für alle Fahrgäste ab sechs Jahren verpflichtend. Nur aus gesundheitlichen Gründen und mit einem ärztlichen Attest sind Ausnahmen möglich. Der Bußgeld-Regelsatz liegt bei 250 Euro im einmaligen Fall und bis 500 Euro bei mehrmaligen Verstößen. Sobald der Grenzwert von 50 Neuinfektionen in einer Region in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner überschritten ist, soll es auf stark besuchten öffentlichen Plätzen eine Maskenpflicht geben. Wer in Gaststätten falsche Angaben macht, muss mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen.

Kontaktbeschränkungen

Im öffentlichen Raum dürfen sich Gruppen von bis zu 10 Personen treffen. In privaten Räumen und Gärten gibt es keine strikte zahlenmäßige Beschränkung, allerdings soll dort die Personenzahl so begrenzt werden, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Lokal kann die Vorgabe je nach Infektionsgeschehen variieren. Wenn der Inzidenzwert stabil über 50 steigt, sollen sich nur noch Personen von maximal zwei Hausständen, nahe Angehörige oder Gruppen von bis zu fünf Personen versammeln können.

Schulen und Kitas

Es gibt mehrstufige Pläne für Schulen, Kindergärten und Co., wie es abhängig vom lokalen Pandemie-Verlauf weitergeht. Die generelle Maskenpflicht für alle Schüler weiterführender Schulen und Lehrer im Unterricht ist aufgehoben. Abhängig vom lokalen Infektionsgeschehen kann sie aber auch wieder eingeführt werden. Beim Überschreiten des 35er-Werts gilt die Pflicht künftig automatisch auch im Schulunterricht ab der fünften Klasse, beziehungsweise bei Überschreiten des 50er-Werts kann sie auch an Grundschulen verhängt werden. Allerdings setzt zum Beispiel die Stadt München trotz höherer Werte diese Maskenpflicht nicht um, weil es bisher keinen größeren Ausbruch in einer Grundschule gegeben hat. Kinder mit Schnupfen und laufender Nase sollen auch nicht mehr automatisch vom Kita-Besuch ausgeschlossen werden.

Demonstrationen

Über Demonstrationen soll im konkreten Einzelfall entschieden werden. Versammlungsorte müssen genügend Platz für den Mindestabstand bieten. Bei größeren Versammlungen ab 200 Personen unter freiem Himmel gilt in Bayern regelmäßig eine Maskenpflicht.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

Das umstrittene Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots gilt in Bayern nicht mehr.

Corona-Regeln in Berlin

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

Die maximal erlaubte Teilnehmerzahl bei Messen, Tagungen und gewerblichen Freizeitangeboten im Innenbereich liegt bei nun mehr bei 800 statt 1000 Menschen. Draußen dürfen bei solchen Veranstaltungen nur noch 1000 statt bis zu 5000 Menschen zusammenkommen. Weihnachtsmärkte sollen unter strengen Vorgaben wie Beschränkung der Gäste und Maskenpflicht stattfinden dürfen. Einige wurden dennoch von den Veranstaltern bereits abgesagt.

Private Feiern

An privaten Feiern in geschlossenen Räumen dürfen von Samstag (24. Oktober) an nur noch Angehörige eines Haushalts plus maximal fünf andere Menschen teilnehmen. Bis dahin dürfen sich maximal 10 Personen treffen. Draußen dürfen sich von Samstag an nur noch 25 statt bisher 50 Menschen treffen. Nachts dürfen sich im öffentlichen Raum im Freien von 23 Uhr bis 6 Uhr nur noch maximal fünf Personen oder Angehörige von zwei Haushalten versammeln.

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

In den Bussen und Bahnen in Berlin wird bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld von 50 Euro bis zu 500 Euro erhoben. Seit Samstag müssen die Menschen auch auf Wochenmärkten und bestimmten Einkaufsstraßen wie etwa dem Ku’damm einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch dort droht ein Bußgeld. Gastwirten, die sich nicht darum kümmern, Name und Telefonnummer ihrer Gäste festzuhalten, drohen Bußgelder. Je nach Schwere der Verstöße können bis zu 5000 Euro fällig werden. Auch Gästen, die in den Unterlagen falsche Angaben machen, droht Bußgeld.

Kontaktbeschränkungen

Im Freien dürfen sich von 23 Uhr bis 6 Uhr nur noch fünf Personen oder Menschen aus zwei Haushalten versammeln. Ein Gericht kippte in erster Instanz eine Sperrstunde für Kneipen, Geschäfte und Spätverkaufsstellen zwischen 23 und 6 Uhr. In dieser Zeit darf jedoch weiterhin kein Alkohol ausgeschenkt werden. Das gilt aber nur für die Lokale, die geklagt haben. Die Sperrstunde selbst verlängerte der Senat nun bis zum 14. November.

Schulen und Kitas

Mit dem Ende der Herbstferien gilt seit Montag eine Maskenpflicht für Schüler der Oberstufe und Berufsschüler auch im Unterricht. Seit dem Ende der Sommerferien gilt diese bereits für alle Lehrkräfte und Schüler in den Schulgebäuden auf Fluren, in der Toilette, in Aufenthalts- und Begegnungsräumen.

Masken-Pflicht

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen die Menschen in Berlin verstärkt eine Maske tragen. Der Senat beschloss am 20. Oktober nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine Maskenpflicht für Bereiche, in denen ein Mindestabstand von 1,5 Meter nicht einzuhalten sei. Das betrifft Wochenmärkte, besonders belebte Einkaufsstraßen, Shoppingmalls und Warteschlangen.

Demonstrationen

Für Demonstrationen gilt keine Begrenzung der Teilnehmerzahl mehr. Bei Kundgebungen mit mehr als 100 Teilnehmern müssen diese Masken tragen. Die Pflicht soll auch bei einer geringeren Teilnehmerzahl gelten, wenn bei der Demonstration skandiert oder gesungen wird.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

Für die Einreise gibt es keine Beschränkungen. Der Senat hat noch kein Beherbergungsverbot beschlossen.

Corona-Regeln in Brandenburg

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

Veranstaltungen dürfen mit bis zu 1000 Menschen stattfinden. Abstands- und Hygieneregeln sowie im Freien ein geregelter Zutritt und in Räumen genügend Frischluft und das Erfassen von Personendaten müssen gewährleistet werden. Weihnachtsmärkte sollen – wenn überhaupt – nur dort stattfinden, wo bestimmte Hygienekonzepte umsetzbar sind. Beispielsweise, wo man mit Gittern den Einlass von Gästen kontrollieren kann. Der große Weihnachtsmarkt in der Landeshauptstadt Potsdam ist abgesagt. Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen sind bis Neujahr 2021 verboten. Für Autokinos oder ähnliche Veranstaltungen kann es in Einzelfällen Ausnahmen der Gesundheitsämter geben. In großen Stadien und Hallen erlaubt Brandenburg nun wieder mehr als 1000 Fans. Bei einer Kapazität von mehr als 5000 Plätzen dürfen 20 Prozent mit Zuschauern belegt werden. Ab einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen dürfen an Veranstaltungen in Außenbereichen nur noch zeitgleich 250 Menschen teilnehmen, in Räumen nur noch 100. Ab dem Wert 50 sind nur noch 150 Gäste zeitgleich draußen oder 100 in Innenbereichen zulässig.

Private Feiern

Private Feiern in Wohnung oder im Garten sind nur bis zu einer Obergrenze von 75 Menschen erlaubt. Für private Feiern in Gaststätten oder Gemeindesälen bestimmt die Raumgröße bei Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Meter die Zahl der Teilnehmer. Bei mehr als 35 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt ist beschlossen worden, dass künftig nur bis zu 25 statt derzeit 50 Menschen in öffentlichen Räumen und 15 statt 25 Menschen zuhause privat feiern dürfen. Ab sechs Gästen außerhalb des Haushalts besteht Anzeigepflicht. Für Kneipen, Restaurants und Gaststätten gilt ein Ausschankverbot für Alkohol von 23 Uhr bis 6 Uhr. Ab einem Wert von 50 sinken die Obergrenzen auf zehn Menschen in öffentlichen und zehn von bis zu zwei Haushalten in Privaträumen.

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

In Brandenburg kostet der bewusste Verzicht auf eine Corona-Maske mindestens 50 Euro Bußgeld, bis zu 250 Euro Bußgeld für “notorische Maskenverweigerer”. Wenn jemand versehentlich keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt und der Pflicht nach Aufforderung gleich folgt, soll er kein Bußgeld zahlen müssen. Wer persönliche Angaben in Cafés oder Restaurants zur Nachverfolgung von Kontakten falsch angibt, muss mit einem Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro rechnen.

Kontaktbeschränkungen

Es gelten keine generellen Kontaktbeschränkungen. Abstands- und Hygieneregeln müssen aber weiter eingehalten werden. Künftig sollen sich jedoch ab 50 neuen Infektionen je 100.000 Einwohnern in sieben Tagen nur noch bis zu zehn Menschen in der Öffentlichkeit treffen können. Zudem soll ab 23.00 Uhr dann eine Sperrstunde für Lokale gelten. Eine Maskenpflicht gilt im öffentlichen Nahverkehr, im Handel sowie ab 35 neuen Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt auch in Büros und Gaststätten, wenn man nicht am Platz ist.

Schulen und Kitas

In Schulen und Horten gilt eine Maskenpflicht für Schüler und Lehrer auf Fluren, in Gängen, Treppenhäusern und beim Anstehen vor Mensen, nicht aber in Klassenräumen und Schulhöfen. Abstandsregeln gelten nicht für Schüler, sie sollen aber so sitzen, dass enge Kontakte minimiert werden. Kitas sind für alle Kinder offen.

Demonstrationen

Demonstrationen im Freien sind ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl möglich, aber der Mindestabstand muss eingehalten und der Zutritt gesteuert werden.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

Touristen aus innerdeutschen Risikogebieten können wieder nach Brandenburg reisen. Das Beherbergungsverbot wurde aufgehoben.

Corona-Regeln in Bremen

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

In der Stadtgemeinde Bremen müssen wegen des hohen Corona-Inzidenzwertes alle Veranstaltungen, bei denen Alkohol ausgeschenkt wird, auf maximal 10 Teilnehmer beschränkt werden. Für Veranstaltungen – etwa Theater oder Lesungen – ohne Alkoholausschank liegt die Grenze bei 100 Teilnehmern. Wenn Alkohol ausgeschenkt wird, sind höchstens zehn Menschen erlaubt. Großveranstaltungen wie der Freipark oder Messen wurden unterbrochen. Die Maßnahmen gelten solange, bis der Inzidenzwert stabil unter 50 liegt. Angesichts der hohen Zahl von Corona-Neuinfektionen wurden auch eine allgemeine Sperrstunde und ein Alkoholverkaufsverbot von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr verhängt. In der gleichen Zeit gilt auch ein Alkoholverkaufsverbot in allen Verkaufsstellen wie Kiosken und Tankstellen. Bremerhaven ist wegen des niedrigen Inzidenzwertes davon nicht betroffen. Ob oder wie es Weihnachtsmärkte geben wird, ist noch unklar. Derzeit werden Konzepte mit Abstandsregeln und Hygienevorschriften erarbeitet.

Private Feiern

Die Stadt Bremen gilt als Corona-Risikogebiet. Zu privaten Treffen und Feiern dürfen in der Stadt Bremen höchstens zehn Menschen zusammenkommen. Der Senat empfiehlt dringend, dass nur Personen aus maximal zwei Haushalten an Feiern teilnehmen. Außerhalb der eigenen Wohnung dürfen sich maximal 5 Personen treffen, ausgenommen sind Zusammenkünfte von Personen aus zwei Haushalten. Bremerhaven ist wegen des niedrigen Inzidenzwertes davon nicht betroffen. Dort gilt wie bei öffentlichen Veranstaltungen: Bei geschlossenen Räumen bis zu 250 Personen, im Freien bis zu 400 Personen, jeweils mit eigenem Schutz- und Hygienekonzept.

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

Wer in Geschäften oder in Bus und Bahnen ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro rechnen. Wer in einem Restaurant falsche Angaben zur Person macht, kann mit einem Bußgeld von 100 Euro bestraft werden, für Gastwirte gilt ein Bußgeld von 2500 Euro. Verstöße gegen die Quarantäne-Auflagen können mit Beträgen zwischen 400 und 4000 Euro geahndet werden.

Kontaktbeschränkungen

Im Rahmen der Kontaktbeschränkungen wurde wegen der hohen Corona-Inzidenz die Zahl der Personen, die sich in der Öffentlichkeit treffen dürfen, von zehn auf fünf verringert. Ausgenommen sind Zusammenkünfte zwischen Angehörigen zweier Hausstände. Wegen der hohen Zahl von Corona-Neuinfektionen gelten auch eine allgemeine Sperrstunde und ein Alkoholverkaufsverbot von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr. Die Maskenpflicht wurde auf Stadtgebiete mit besonders hoher Besucherfrequenz wie den Innenstadtbereich ausgeweitet. Dort gilt die Maskenpflicht teils rund um die Uhr, tagsüber oder von 9.00 bis 24.00 Uhr.

Schulen und Kitas

Weil Bremen den kritischen Wert von 50 Infektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen bei weitem überschreitet, treten nach den Herbstferien am Montag einige Verschärfungen in Kraft. Die Maskenpflicht gilt dann in der Oberstufe und in Berufsschulen in allen Räumen, an der Mittelstufe nur außerhalb der Klassenräume. Die klassenübergreifenden Gruppen etwa für Pausen und Ganztagsbetreuung werden von 120 Schülerinnen und Schülern auf 60 Kinder verkleinert. An den Kitas bleibt es bei Kohorten mit bis zu 60 Kindern.

Demonstrationen

Versammlungen müssen angezeigt werden und können zum Infektionsschutz behördlich verboten, beschränkt oder mit Auflagen versehen werden.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

In Bremen gibt es kein Einreiseverbot und keine Quarantänepflicht oder ein Beherbergungsverbot für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten.

Corona-Regeln in Hamburg

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

Allgemein sind Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze im Freien nur noch mit bis zu 100 Teilnehmern und in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Teilnehmern zulässig. Erfolgt während der Veranstaltung Alkoholausschank, reduziert sich die Zahl der erlaubten Teilnehmer jeweils um die Hälfte. Zu den Fußballspielen des Hamburger SV und des FC St. Pauli sowie zu anderen Sportgroßveranstaltungen sind aktuell maximal 1000 Zuschauer zugelassen, da die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner über 35 liegt. Fällt sie wieder darunter, kann die Platzkapazität bis zu 20 Prozent ausgelastet werden. Auf bestimmten Hamburger Straßen und Plätzen, auf denen sich Menschen drängen, gilt eine Maskenpflicht, etwa zu bestimmten Zeiten auf der Reeperbahn. Der sogenannte Winterdom, eine Jahrmarktveranstaltung auf dem Heiligengeistfeld, wurde abgesagt. Geplant ist noch, dass Weihnachtsmärkte unter Einhaltung von Hygieneauflagen im Freien stattfinden dürfen, wenn das Infektionsgeschehen es zulässt. Der Ausschank von Alkohol soll nur in abgetrennten Bereichen erlaubt werden, in denen man sitzt.

Private Feiern

Für Feiern oder Zusammenkünfte im privaten oder im öffentlichen Raum verschärft der Senat von diesem Montag an die Regeln. Es dürfen sich nur noch zehn Personen aus zwei Hausständen treffen. Die Begrenzung auf zwei Hausstände gilt nicht für familiäre Beziehungen jeder Art, also auch nicht für Patchwork-Familien.

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

Wer bei geltender Maskenpflicht im öffentlichen Raum, also etwa in Geschäften, ohne Mund-Nase-Bedeckung erwischt wird, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro. In Hamburgs Bussen oder Bahnen ist weiterhin eine Vertragsstrafe von 40 Euro fällig, die aber nun um ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro erhöht werden kann, so dass auch dann insgesamt 80 Euro fällig wären. Wer sich in Hamburger Bars und Restaurants mit falschen Kontaktdaten in die Corona-Gästelisten einträgt, muss künftig mit 150 Euro Bußgeld rechnen.

Kontaktbeschränkungen

Im privaten Rahmen können nur noch bis zu 15 Personen zu Feiern zusammenkommen. Treffen in der Öffentlichkeit sind auf 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten begrenzt. Zudem ist Prostitution wieder zulässig – allerdings unter strengen Auflagen und nur in angemeldeten Prostitutionsstätten. Der Betrieb von Gaststätten ist ab Sonnabend für den Publikumsverkehr von 23.00 Uhr bis 5.00 Uhr des Folgetages untersagt, wie der Senat am Freitag mitteilte. In diesem Zeitraum gilt zugleich ein Verbot, Alkohol zu verkaufen.

Schulen und Kitas

Hamburger Schüler aus einer Klasse können gemeinsam unterrichtet werden. Einschränkungen wie die bisherigen Abstandsgebote bleiben vorsichtshalber erhalten. In bestimmten Situationen gibt es für Kinder einer Jahrgangsstufe Ausnahmen. Seit Beginn des Schuljahres gilt eine Maskenpflicht für das gesamte Schulgelände, nicht aber für den Unterricht selbst. Ausgenommen von den Regelungen sind Grundschüler. Seit dem Ende der Herbstferien müssen allerdings Berufsschüler und Oberstufenschüler von allgemeinbildenden Schulen auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Alle Klassenräume werden alle 20 Minuten für wenige Minuten gelüftet. Zudem sind auch Hamburger Kitas wieder im Normalbetrieb – zumindest was die Betreuungszeiten angeht. Für Eltern und Erzieher gelten besondere Hygienemaßnahmen.

Demonstrationen

Versammlungen mit mehr als 1000 Teilnehmern sind grundsätzlich untersagt. Es können aber Ausnahmegenehmigungen für größere Versammlungen erteilt werden.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

Es gibt kein Einreiseverbot für Menschen aus inländischen Risikogebieten. Übernachtungsgäste müssen schriftlich bestätigen, dass sie sich in den vorangegangenen 14 Tagen nicht in einem solchen aufgehalten haben. Falls doch, können sie mit einem negativen Testergebnis übernachten, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die Beschränkung gilt für touristische Reisen, nicht für solche aus geschäftlichen Gründen oder zur Regelung privater Angelegenheiten.

Corona-Regeln in Hessen

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

Prinzipiell müssen Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen nicht genehmigt werden, es gelten aber Hygiene- und Abstandsregeln. Zuschauer bei Amateur-Sportveranstaltungen sind bis zur Obergrenze von 250 prinzipiell erlaubt, sofern ein Hygienekonzept vorliegt und jedem Zuschauer drei Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen. Ab einem Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen wird die Zahl der Teilnehmer bei öffentlichen Veranstaltungen in der Regel von auf 150 reduziert. Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 50 oder mehr, wird bei öffentlichen Veranstaltungen die Zahl der Teilnehmer in der Regel auf 100 begrenzt. Das Land will Weihnachtsmärkte grundsätzlich ermöglichen, die Märkte sollen aber entzerrt und die Stände nach Möglichkeit über die Innenstädte verteilt werden.

Private Feiern

Ab einem Wert von 35 Neuinfektionen pro 100. 000 Einwohnern binnen sieben Tagen dürfen private Feiern in angemieteten oder öffentlichen Räumen von höchstens 25 Menschen besucht werden. Für Feiern in privaten Räumen wird die Höchstteilnehmerzahl von 15 dringend empfohlen Allgemein gilt: Private Feiern außerhalb der eigenen Wohnung sind auf höchstens 50 Personen begrenzt, in privaten Räumen werden maximal 25 Teilnehmer empfohlen. . Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 50 oder mehr, dürfen bei privaten Feiern in angemieteten oder öffentlichen Räumen höchstens zehn Menschen oder zwei Hausstände teilnehmen. Diese Zahl wird dann auch für Feste in der eigenen Wohnung dringend empfohlen.

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

Wer in Bussen und Bahnen in Hessen keine Abdeckung für Mund und Nase trägt, muss ohne vorherige Ermahnung 50 Euro bezahlen. Wer einen falschen Namen in Gästelisten von Restaurants oder Kneipen einträgt, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen.

Kontaktbeschränkungen

Im öffentlichen Raum dürfen sich bis zu zehn Menschen treffen, ohne den Mindestabstand einhalten zu müssen und unabhängig von der Zahl der Haushalte, aus denen sie stammen. Ab einer Inzidenz von 75 oder bei weiterem kontinuierlichen Anstieg oberhalb der Marke 50 dürfen sich maximal fünf Menschen oder Angehörige von zwei Hausständen in der Öffentlichkeit treffen.

Schulen und Kitas

Schüler und Lehrer müssen auf dem Schulgelände eine Alltagsmaske tragen, aber nicht während des Unterrichts. Kommunen können aber bei einen lokalen Anstieg der Infektionszahlen eine Maskenpflicht auch im Unterricht anordnen. Die Kitas sind zum Regelbetrieb übergegangen.

Demonstrationen

Demonstrationen sind unter Auflagen erlaubt.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

Das seit Sommer geltende Beherbergungsverbot für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten hat Hessen abgeschafft.

Corona-Regeln in Mecklenburg-Vorpommern

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

In Räumen dürfen maximal 200 Menschen teilnehmen, bei Veranstaltungen im Freien 500. In Ausnahmen können in Räumen auch bis zu 400 und im Freien bis zu 1000 Menschen zugelassen werden. Zu Profi-Sportveranstaltungen dürfen nach einem Beschluss wieder mehr Zuschauer kommen. Volksfeste bleiben verboten. Ab 50 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen wird die Teilnehmerzahl an öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und im Freien auf maximal 100 reduziert. Das gilt ebenso für Sportveranstaltungen. Weihnachtsmärkte dürfen laut Landesregierung stattfinden. In Regionen, in denen die Corona-Ampel auf Rot steht, fallen Herbst- und Weihnachtsmärkte jedoch aus.

Private Feiern

Bei Familienfeiern sind höchstens 50 Personen zulässig, bei Hochzeiten, Jugendweihen oder religiösen Festen auch 75, ebenso bei Trauungen und Beisetzungen. Laut Beschluss der Landesregierung dürfen bei mehr als 50 Corona-Neuinfektionen je100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen nur noch maximal zehn Personen aus höchstens zwei Hausständen an Familienfeiern teilnehmen.

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

Das Mindestbußgeld für Maskenverweigerer in Nahverkehr und Einzelhandel beträgt 50 statt 25 Euro. Die Obergrenze für Masken-Verstöße liegt bei 150 Euro. Wer sich in Bars, Cafés und Restaurants mit falschen Kontaktdaten in die Corona-Gästelisten einträgt, muss derzeit noch mit keinem Bußgeld rechnen. Der notwendige Beschluss, um die Vereinbarung in Landesrecht umzusetzen, sollte beim nächsten MV-Corona-Gipfel von Land, Kommunen und Verbänden am 20. Oktober gefasst werden, wurde aber durch die Landesregierung vertagt.

Kontaktbeschränkungen

Es gibt aktuell keine Kontaktbeschränkungen für den öffentlichen Raum. Doch sind alle angehalten, möglichst die gebotenen Abstände einzuhalten und Mundschutz zu tragen. Gibt es in einer Region aber mehr als 50 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, sind Zusammenkünfte im öffentlichen Raum auf maximal 10 Personen aus 2 Hausständen begrenzt. Kommt der Anstieg nach 10 Tagen nicht zum Stillstand, dürfen sich nur noch 5 Personen treffen.

Schulen und Kitas

Schüler und Lehrer müssen auf dem Schulgelände eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, wenn der vorgeschriebene Mindestabstand nicht gewährleistet werden kann. Die Maskenpflicht gilt ab Klasse fünf. In den Klassenräumen selbst muss kein Mundschutz getragen werden. Das kann sich auf Anweisung der zuständigen Gesundheitsämter regional ändern, sobald mehr als 50 Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen registriert werden.

Demonstrationen

Demonstrationen und Veranstaltungen im Freien sind mit bis zu 500 Teilnehmern erlaubt, in Ausnahmefällen nach besonderer Genehmigung auch mit bis zu 1000 Teilnehmern.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

Für Touristen aus inländischen Corona-Risikogebieten, die in Mecklenburg-Vorpommern Übernachtungen gebucht haben, gelten nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Greifswald keine Beschränkungen mehr. Sie dürfen ohne vorherigen Corona-Test anreisen und müssen auch nicht mehr in Quarantäne. Tagesgäste aus Risikogebieten sind von dem Urteil nicht betroffen und dürfen somit nicht einreisen.

Corona-Regeln in Niedersachsen

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

Für Veranstaltungen mit sitzendem Publikum, egal ob drinnen oder draußen, gilt eine Obergrenze von 500 Besuchern. Für Veranstaltungen mit stehendem Publikum – also auch Messen, Kongresse oder Jahrmärkte – gibt es keine generelle Höchstteilnehmerzahl, sie brauchen ein Hygienekonzept und eine vorherige Zulassung. Eine Ausnahme sind Sportveranstaltungen, sie bedürfen bei mehr als 500 Zuschauern aber der vorherigen Zulassung – ebenso wie alle Veranstaltungen mit zeitweise stehendem Publikum. Auch für Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen oder Synagogen gibt es keine generelle Obergrenze, sie hängt von den räumlichen Kapazitäten ab. Weihnachtsmärkte können geplant werden – dafür müssen Hygienekonzepte und Abstandsregelungen eingehalten werden. Darüber hinaus müssen die Infektionszahlen in den nächsten Wochen stabil bleiben. Zur Planung der Weihnachtsmärkte erwarten die Kommunen noch in diesem Monat ein Rahmenhygienekonzept vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium. Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund rechnet damit, dass es deutlich weniger Weihnachtsmärkte geben wird.

Private Feiern

Bei Treffen im Privaten sind drinnen 25 Teilnehmer und draußen 50 Teilnehmer erlaubt. Die Obergrenze für Treffen in der Gastronomie liegt bei 100 Gästen. Steigt die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche über 35, gelten andere Obergrenzen: höchstens 15 Teilnehmer im Privaten und 25 Teilnehmer in Öffentlichkeit und der Gastronomie. Bei einem Wert von über 50 dürfen sich nur noch höchstens zehn Personen aus zwei Hausständen treffen.

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

In Niedersachsen müssen Maskenverweigerer bis zu 150 Euro zahlen, die Höchstsumme für Verstöße liegt laut Verordnung bei bis zu 25.000 Euro.

Kontaktbeschränkungen

Für Gruppen von bis zu zehn Personen gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern bei Treffen nicht. Bei Angehörigen oder Mitgliedern zweier Haushalte kann die Gruppe auch größer sein, ohne dass der Abstand eingehalten werden muss.

Schulen und Kitas

Im Unterricht müssen Schüler keine Masken tragen. Maskenpflicht gilt außerhalb des Unterrichts, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen nicht eingehalten werden kann, zum Beispiel in Fluren und Treppenhäusern. Für die Zeit nach den Herbstferien – also ab Montag – empfiehlt das Kultusministerium das Masketragen auch im Unterricht ab der fünften Klasse, wenn die Schule in einem Corona-Hotspot mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche liegt.

Demonstrationen

Demonstrationen unter freiem Himmel können ohne Ausnahmegenehmigung stattfinden.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

Die Einreise innerhalb Deutschlands ist nicht beschränkt und es gelten keine Quarantänevorgaben. Das Beherbergungsverbot für Reisende aus deutschen Corona-Hotspots wurde vom niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in einem Eilverfahren für rechtswidrig erklärt und ausgesetzt.

Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

Ab 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen sind Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 1000 Personen verboten. Steigt der Wert über 50, sind sowohl im Außenbereich als auch in geschlossenen Räumen maximal 100 Personen zulässig – die zuständigen Behörden können Ausnahmen erlauben. Weitere Ausnahmen sind Demos – solange sie unter Corona-Bedingungen stattfinden. Weihnachtsmärkte sind erlaubt, wenn sie etwa umzäunt sind, so dass man die Besucherströme lenken und begrenzen kann. An den Eingängen müssen Desinfektionsspender hängen. Stehtische zum Beispiel an Glühweinständen sind erlaubt – aber jeder muss an seinem Platz stehen bleiben und es muss eine Liste geführt werden. In den Gängen zwischen den Marktständen muss man keine Maske tragen.

Private Feiern

Steigt die Neuinfektionszahl über 35, sind nur noch 25 Feiernde bei Festen aus herausragendem Anlass außerhalb der Wohnung erlaubt. Bei einem Infektionswert von 50 dürfen nur noch zehn Personen teilnehmen.

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

Wer etwa in Supermärkten keine Maske trägt, muss ein Bußgeld von 50 Euro zahlen. Im öffentlichen Nahverkehr sind sogar 150 Euro fällig – ohne zusätzliche Aufforderung. Im Restaurant kostet es 250 Euro, wenn man einen falschen Namen angibt. Zwar müssten auch die Wirte die Angaben auf Plausibilität überprüfen, sie würden aber nicht bestraft.

Kontaktbeschränkungen

Grundsätzlich dürfen sich Gruppen mit maximal 10 Personen aus verschiedenen Haushalten in der Öffentlichkeit treffen. Ab einem Neuinfektions-Wert von 50 sind im jeweiligen Kreis oder der Stadt außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen erlaubt. Ausgenommen sind Beerdigungen: Bei ihnen gilt auch bei erhöhten Inzidenzwerten keine feste Personenobergrenze, dafür aber eine Maskenpflicht. Sonderregeln gibt es auch für standesamtliche Trauungen. Die Sperrstunde zwischen 23.00 und 6.00 Uhr gilt in Kommunen mit 50 oder mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb sieben Tagen. In der Zeit müssten alle gastronomischen Betriebe schließen. Alkohol darf dann auch an Tankstellen und Kiosken nicht mehr verkauft werden Ab dem Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gilt – sofern das Infektionsgeschehen nicht auf bestimmte Einrichtungen einzugrenzen ist – nach Angaben der Landesregierung eine Maskenpflicht “in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen”. Gemeint sind zum Beispiel Fußgängerzonen. Wo genau das vor Ort ist, sollen die Kommunen festlegen.

Schulen und Kitas

An den Schulen gilt seit Montag wieder Maskenpflicht auch während des Unterrichts – Ausnahmen gibt es lediglich für Grundschüler. Außerdem soll in den Klassenräumen alle 20 Minuten ordentlich gelüftet werden. Kita-Kinder werden wieder regulär betreut.

Demonstrationen

Demonstrationen sind grundsätzlich erlaubt – bei Einhaltung der Abstandsregeln und einer Höchstzahl an Teilnehmern, gerechnet auf die Gesamtfläche.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

In NRW gibt es keine Beschränkungen und vorerst kein Beherbergungsverbot für Urlauber aus nationalen Risikogebieten.

Corona-Regeln in Rheinland-Pfalz

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

In Innenräumen dürfen sich bei Veranstaltungen, darunter auch Messen oder Märkte, bis zu 250 Menschen versammeln. Im Freien sind Veranstaltungen mit bis zu 500 Menschen möglich, wenn der Abstand gewahrt bleibt und Kontaktdaten erfasst werden. In der Landeshauptstadt Mainz liegt die Obergrenze im Freien bei 250 Menschen. Weihnachtsmärkte sollen möglichst über größere Räume in den Städten verteilt werden. Angedacht sind auch Weihnachtsdörfer mit Kontakterfassung und begrenzter Personenzahl.

Private Feiern

Familienfeste oder Hochzeiten sind unter anderem dann möglich, wenn der Personenkreis vorher festgelegt wird und höchstens 75 Gäste kommen. Wenn nun die Alarmstufe Rot des Warn- und Alarmplanes des Landes mit mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen in einer Woche erreicht wird, soll die Zahl der Teilnehmer bei privaten Feiern im öffentlichen Raum auf zehn oder zwei Hausstände begrenzt werden. Es gibt dann auch eine dringende Empfehlung, die Teilnehmerzahl bei Feiern im Privatbereich auf höchstens zehn zu begrenzen.

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, muss in Rheinland-Pfalz 50 Euro bezahlen. Wer falsche Namen in Gaststätten hinterlässt und dabei erwischt wird, muss bis zu 150 Euro Bußgeld bezahlen.

Kontaktbeschränkungen

Es dürfen sich bis zu 10 Menschen unabhängig von der Zahl der Haushalte, aus denen sie kommen, treffen. Die Landeshauptstadt Mainz begrenzt den Aufenthalt im öffentlichen Raum auf maximal fünf Personen oder zwei Haushalte.

Schulen und Kitas

Schüler müssen außerhalb des Klassenzimmers eine Alltagsmaske tragen. Kommunen können bei steigenden Infektionszahlen aber auch eine Maskenpflicht während des Schulunterrichts anordnen.

Demonstrationen

Demonstrationen im Freien sind unter Auflagen möglich.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

In Rheinland-Pfalz war ursprünglich geplant, dass zum 13. Oktober ein Beherbergungsverbot kommt, doch das wurde dann gestoppt. Insofern gibt es derzeit keine Einschränkungen.

Corona-Regeln in Saarland

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

Veranstaltungen unter freiem Himmel sind mit bis zu 500 Menschen zugelassen, in geschlossenen Räumen mit bis zu 250. Zur Veranstaltung von Weihnachtsmärkten gibt es noch keine konkreten Verordnungen. Zuschauer sind beim Kurs-, Trainings- oder Sportbetrieb nicht mehr zugelassen.

Private Feiern

Bei über 35 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner kann in geschlossenen Räumen nur noch mit maximal 25 Personen gefeiert werden, für den privaten Rahmen gilt eine Obergrenze von 15 Teilnehmern aus höchstens zwei Hausständen oder aus dem familiären Kreis. Bei über 50 Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner gilt: Feiern im öffentlichen Raum nur noch mit maximal zehn Teilnehmern, private Feiern nur noch mit zehn Teilnehmern aus höchstens zwei Hausständen oder aus dem familiären Bezugskreis.

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

Für Verstöße gegen die Maskenpflicht müssen bis zu 100 Euro bezahlt werden, bei einem ersten Verstoß können es die Behörden bei einem Verwarngeld von 50 Euro belassen. Das Bußgeld für falsche Namensangaben in Gaststätten soll mindestens 50 Euro betragen, die genaue Höhe steht aber noch nicht fest. Bisher drohen Betreibern/Veranstaltern bis zu 500 Euro, wenn sie ihrer Pflicht nicht nachkommen, die Kontaktnachverfolgung zu gewährleisten.

Kontaktbeschränkungen

Zusammenkünfte von bis zu 10 Menschen sind zugelassen. Für die Gastronomie gilt eine Sperrstunde ab 23.00 Uhr. Überall dort, wo Menschen dichter zusammenkommen, etwa in Fußgängerzonen oder bei Gottesdiensten gilt bei einer Neuinfektionszahl ab 50 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen eine erweiterte Maskenpflicht. Außerdem gilt eine begrenzte Teilnehmerzahl im Kurs-, Sport- und Trainingsbereich und in Tanzschulen.

Schulen und Kitas

Das Hygienekonzept in den Schulen sieht vor, dass die Schüler während des Unterrichts und in Pausen unter freiem Himmel keine Alltagsmasken tragen müssen, im Schulgebäude aber prinzipiell schon. Die Kitas sind wieder im Regelbetrieb.

Demonstrationen

Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes unter freiem Himmel sind unter Auflagen erlaubt.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

Das Saarland hat das seit Ende Juni geltende Beherbergungsverbot für Reisende aus innerdeutschen Corona-Risikogebieten gekippt.

Corona-Regeln in Sachsen

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern sind wieder erlaubt, allerdings nur, wenn in der Region des Veranstaltungsortes in den vergangenen sieben Tagen die Zahl der Neuinfektionen 20 pro 100.000 Einwohner nicht übersteigt. In Jazzclubs oder anderen kleineren Lokalitäten können Konzerte stattfinden. Sachsen setzt allerdings zur Eindämmung der Pandemie auf ein Zweistufen-System: Wird der Inzidenz-Wert von 35, beziehungsweise 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern überschritten, greifen strengere Beschränkungen. Nach derzeitigem Stand wird es wegen der unterschiedlichen Entwicklung im Land keine einheitliche Corona-Regelung für Weihnachtsmärkte geben. Grundsätzlich können die Märkte bei Genehmigung entsprechender Hygienekonzepte im Freistaat aber bis zum 6. Januar 2021 öffnen.

Private Feiern

Bei einem Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner sind bei Veranstaltungen unter freiem Himmel maximal 250 Personen und in Räumen 150 erlaubt. In einer Gaststätte oder einem angemieteten Raum dürfen sich bis zu 100 Menschen bei Familienfeiern treffen. Es ist geplant, dass private Feiern ab 35 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche auf 25 Teilnehmer begrenzt werden, ab einem Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen sollen nur zehn Menschen erlaubt sein. Ausnahmen sind möglich, wenn ein erneutes mit dem Gesundheitsamt abgestimmtes und genehmigtes Hygienekonzept vorliegt. Gaststätten müssen dann zwischen 23 und 5 Uhr geschlossen bleiben. Ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche müssen Gaststätten um 22 Uhr schließen.

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht im Nahverkehr und in Geschäften wird ein Bußgeld von 60 Euro erhoben. Das Auslegen von Kontaktlisten etwa in Restaurants ist nicht verpflichtend.

Kontaktbeschränkungen

Es können sich zwei Hausstände treffen. Auch Treffen mit bis zu 10 Menschen sind erlaubt, drinnen wie draußen. Künftig soll bei 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen in der Gastronomie eine Sperrstunde ab 23.00 Uhr gelten. Bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche soll ab 22.00 Uhr ein Verkaufsverbot von Alkohol gelten.

Schulen und Kitas

In Schulgebäuden muss in Regionen ab dem Wert von 35 Infektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche eine Maske getragen werden, nicht aber im Unterricht.

Demonstrationen

Kundgebungen sind nicht auf eine bestimmte Anzahl von Teilnehmern begrenzt.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

Es gibt keine Beschränkungen mehr für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten.

Corona-Regeln in Sachsen-Anhalt

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

Bei professionell organisierten Veranstaltungen wie Fachtagungen, Vereinstreffen oder Parteiversammlungen sind unter freiem Himmel bis zu 1000 Menschen erlaubt. In geschlossenen Räumen ist die Teilnehmerzahl auf 500 begrenzt. Profisport- und Kulturveranstaltungen könnten nach besonderer Genehmigung durch Gesundheitsamt und Gesundheitsministerium mit deutlich mehr Teilnehmern möglich sein. Aus aktueller Sicht könnten Weihnachtsmärkte mit Hygienekonzept stattfinden.

Private Feiern

Zu privaten Feiern dürfen bis zu 50 Menschen kommen. Professionell organisierte Feste wie Hochzeiten, Trauerfeiern oder Veranstaltungen wie Fachtagungen, Vereinstreffen oder Parteiversammlungen in geschlossenen Räumen dürfen mit bis zu 500 Personen stattfinden.

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

In Sachsen-Anhalt können bei Verstößen gegen die Maskenpflicht künftig Verwarn- oder Bußgelder verhängt werden. Die Höhe der Bußgelder hänge von der Lage vor Ort ab und könne von den Landkreisen festgelegt werden. Bei einem Inzidenzwert von 35 Infektionen je 100.000 Einwohnern können in den vergangenen sieben Tagen 50 Euro fällig werden, bei einem Wert von 50 dann 75 Euro. Auch eine einfache Verwarnung sei möglich. Das Auslegen von Besucherlisten etwa in Restaurants ist nicht zwingend.

Kontaktbeschränkungen

Die Landesregierung empfiehlt, sich mit nicht mehr als 10 Menschen zu treffen und den Kreis derer, die man trifft, möglichst gering zu halten. Ein Kontaktverbot gibt es nicht.

Schulen und Kitas

Aktuell können die Schulleitungen festlegen, ob und wo ein Mund-Nasen-Schutz auf dem Schulgelände getragen werden muss.

Demonstrationen

Demonstrationen sind möglich, wenn die Versammlungsbehörde sie zusammen mit dem Gesundheitsamt erlaubt. Eine pauschale Höchstgrenze für Teilnehmer gibt es nicht.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

Die Einreise ist erlaubt. Die Beherbergung von Personen aus Risikogebieten zu touristischen Zwecken ist verboten, außer der Gast kann ein Attest vorlegen, wonach es keine Anhaltspunkte für eine Covid-19-Erkrankung gibt.

Corona-Regeln in Schleswig-Holstein

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

Veranstaltungen im Freien sind für bis zu 1500 Teilnehmende erlaubt, in geschlossenen Räumen für bis zu 750. Ab 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einem Gebiet sind bei Veranstaltungen nur noch 500 Teilnehmer draußen und 250 drinnen erlaubt. Steigt der Inzidenzwert auf 50, sinkt die Zahl auf jeweils 100. In Schleswig-Holstein fallen Weihnachtsmärkte unter die Corona-Beschränkungen für Veranstaltungen. Nötig ist ein Hygienekonzept. Ordner müssen dafür sorgen, dass die Abstände eingehalten werden. Besucher müssen Kontaktdaten angeben. Maximal sind im Freien 1500 Personen erlaubt. Mit ausdrücklicher Genehmigung des Gesundheitsamtes darf eine begrenzte Menge Alkohol pro Teilnehmer ausgeschenkt werden.

Private Feiern

Zusammenkünfte von bis zu 50 Personen sind im privaten Raum zulässig. Draußen dürfen sich bis zu 150 Menschen versammeln. Ab 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einem Gebiet sind bei privaten Feiern nur noch 25 Teilnehmer im öffentlichen Raum und zu Hause 15 erlaubt. Steigt der Inzidenzwert auf 50, sinkt die Zahl auf jeweils 10.

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

Schleswig-Holstein verlangt von Maskenverweigerern in Bussen und Bahnen ein Bußgeld von 150 Euro. Außerdem wird ein Bußgeld von 1000 Euro bei Falschangaben auf Besucherlisten erhoben. In Einzelfällen kann das Bußgeld aber auch niedriger oder höher als 1000 Euro pro Gast in einem Restaurant sein. Ein Gastwirt muss, wenn er Namenslisten mit falschen Besucher-Angaben hat, mindestens 500 Euro Bußgeld bezahlen. Für die Bußgelder sind die örtlichen Ordnungsämter zuständig.

Kontaktbeschränkungen

Zusammenkünfte von bis zu 50 Personen sind im privaten Raum zulässig. Draußen dürfen sich bis zu 150 Menschen versammeln. Ab 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen dürfen sich im öffentlichen Raum nur noch zehn Personen gemeinsam aufhalten.

Schulen und Kitas

Es gilt eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände, aber nicht im Unterricht. Kitas können in den Regelbetrieb zurückkehren. Seit dem Ende der Herbstferien müssen Schüler ab der fünften Klasse zwei Wochen lang auch im Unterricht Masken tragen. Diese Regelung ist nach bisherigem Stand bis zum 1. November befristet.

Demonstrationen

Versammlungen und Demonstrationen sind mit bis zu 500 Teilnehmern im Freien und mit bis zu 250 in geschlossenen Räumen möglich.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

In Schleswig-Holstein gelten keine Beschränkungen für die Einreise. Auch das sogenannte Beherbergungsverbot von Touristen aus inländischen Corona-Hotspots wurde am 23. Oktober durch Schleswig-Holsteins Oberverwaltungsgericht gekippt. Es werde bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache außer Vollzug gesetzt, teilte das OVG mit. Das Gericht in Schleswig gab damit Eilanträgen von zwei Hotelbetreibern aus Rostock statt, die auch mehrere Häuser in Schleswig-Holstein führen.

Corona-Regeln in Thüringen

Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte

Bei öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen die Kontaktdaten der Teilnehmer erfasst werden. Veranstaltungen wie Volks-, Dorf-, Stadt-, Schützen- oder Weinfeste, Sportveranstaltungen mit Zuschauern oder Festivals sind mit Zustimmung der jeweiligen Gesundheitsbehörde möglich. Die Landkreise und kreisfreien Städte können je nach Infektionsgeschehen Allgemeinverfügungen erlassen. Ab November müssen Veranstaltungen mit mehr als 75 Menschen bei den Gesundheitsbehörden angezeigt werden, bisher galt dies ab 100 Teilnehmern. Weihnachtsmärkte sollen unter bestimmten Auflagen möglich sein. Nach einer vom Gesundheitsministerium ausgearbeiteten Regelung soll auch Glühwein ausgeschenkt werden können. Starken Alkohol sowie Glühwein mit Schuss soll es aber nicht geben. Der Weihnachtsmarkt in Erfurt wurde abgesagt.

Private Feiern

Familienfeiern mit mehr als 50 Teilnehmern müssen dem jeweiligen Gesundheitsamt gemeldet werden. Im Freien müssen Familienfeiern ab 100 Teilnehmern bei den Behörden angezeigt werden. Ab November werden die Vorgaben verschärft. Dann müssen private Feiern in geschlossenen Räumen mit mehr als 30 Menschen angemeldet werden, im Freien liegt die Obergrenze dann bei 75 Teilnehmern.

Bußgeld bei Missachtung der Corona-Regeln

In Thüringen wird bei Maskenverweigerern ein Bußgeld von 60 Euro erhoben. Menschen, die in Gaststätten falsche Kontaktangaben machen, müssen bislang kein Bußgeld befürchten. Stattdessen muss der Wirt Sorge dafür tragen, dass die Angaben richtig sind. Sind sie offensichtlich falsch, weil zum Beispiel Fantasienamen benutzt wurden, muss der Betreiber oder Inhaber die Bewirtung des Gastes ablehnen. Ansonsten drohen dem Wirt Bußgelder von 500 bis 1000 Euro.

Kontaktbeschränkungen

Es gelten keine Kontaktbeschränkungen. Allerdings empfiehlt die aktuelle Verordnung, sich nur mit einem weiteren Haushalt oder mit maximal 10 Menschen zu treffen.

Schulen und Kitas

Kindergärten und Grundschulen öffnen für alle Kinder täglich. Schüler und Lehrer müssen im Unterricht keine Masken tragen. Mund-Nasen-Bedeckungen sind aber in Situationen Pflicht, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen.

Demonstrationen

Demonstrationen ohne Beschränkungen der Teilnehmerzahl sind möglich.

Innerdeutsche Reisen und Beherbergungsregeln

Es gibt keine Einreisebeschränkungen oder ein Beherbergungsverbot für Menschen aus deutschen Risikogebieten.

RND/ mit dpa