Das argentinische Parlament in Buenos Aires. Quelle: Alejandro Santa Cruz/telam/dpa

Argentinischer Abgeordneter während Videokonferenz beim Sex zu sehen

Buenos Aires. Bei einer Sitzung des argentinischen Parlaments ist es nach Medienberichten zu einem Skandal gekommen. Die Sitzung war angesichts der Corona-Pandemie per Zoom-Schalte durchgeführt worden. Der Abgeordnete Juan Emilio Ameri war allerdings nicht allein zu sehen, sondern mit seiner Partnerin, deren blanken Busen er küsste und streichelte – live übertragen auf einen Großbildschirm im Parlament, wie unter anderem die “Buenos Aires Times” berichtet.

“Ich schäme mich sehr”

Der 47-Jährige habe sich demnach damit gerechtfertigt, dass die Szenen nicht mit Absicht von ihm gezeigt worden seien. Er habe Internetprobleme gehabt und gedacht, er sei offline. Im Interview mit dem Radiosender Con Vos sagte er: “Ich schäme mich sehr, ich fühle mich sehr schlecht.” Und er behauptete, die erneute Verbindung zu der Parlamentssitzung habe ohne sein Wissen stattgefunden.

Die Sitzung wurde aufgrund des Vorfalls abgebrochen. “Es gab eine Situation, die nichts mit dem normalen Anstand und Betrieb dieses Hauses zu tun hat”, sagte Sergio Massa, der Sprecher des Hauses. Der Vorfall wird nun untersucht.

RND/das

+