Mittwoch , 28. Oktober 2020
Polizisten sichern einen Garagenkomplex, der gerade durchsucht wird. Wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat haben Polizeikräfte zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen Gebäude durchsucht. Wie die Staatsanwaltschaft Rostock mitteilte, waren Objekte im Landkreis Vorpommern-Greifswald das Ziel. Der Verdacht richte sich gegen zwei Personen. Eine davon gehöre vermutlich einer rechtsradikalen Gruppe an. Quelle: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/

Verdacht auf Rechtsextremismus: Polizei durchsucht Wohnungen im Nordosten

Rostock/Greifwald. Wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat haben Polizeikräfte in Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen Gebäude durchsucht. Wie die Staatsanwaltschaft Rostock mitteilte, waren Objekte im Landkreis Vorpommern-Greifswald das Ziel. Der Verdacht richte sich gegen zwei Personen. Eine davon gehöre vermutlich einer rechtsradikalen Gruppe an.

Bei den Durchsuchungen, an denen insgesamt 160 Beamte aus mehreren Dienststellen beteiligt gewesen seien, sei nach Waffen, Waffenteilen, Munition, Unterlagen und elektronischen Medien gesucht worden. Anhaltspunkte für eine unmittelbare Gefahr für die Zivilbevölkerung habe nicht bestanden, hieß es.

Mitte September waren wegen Extremismusverdachts bereits Wohn- und Geschäftsräumen eines Mannes bei Neubrandenburg durchsucht worden.

RND/dpa