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Die isländische Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir. Quelle: Ole Berg-Rusten/NTB Scanpix/dpa

Islands Regierungschefin wird in Liveinterview von Erdbeben überrascht

Reykjavik. Ein starkes Erdbeben hat den Westen Islands erschüttert. Es trat am frühen Dienstagnachmittag nicht weit von der isländischen Hauptstadt Reykjavik entfernt auf und hatte nach ersten Schätzungen eine Stärke von etwa 5,6. Regierungschefin Katrín Jakobsdóttir wurde von der Erschütterung mitten in einem Liveinterview mit der „Washington Post“ überrascht, in dem es eigentlich um das Krisenmanagement der Nordatlantik-Insel während der Corona-Pandemie ging.

„Oh mein Gott, das ist ein Erdbeben“, sagte Jakobsdóttir sichtlich erschrocken. „Entschuldigung, aber es hat gerade ein Erdbeben gegeben. Wow!“ Innerhalb weniger Sekunden hatte die Isländerin ihre Fassung aber wiedergefunden. „Nun ja, das ist eben Island“, sagte sie. (im unten stehenden Video ab Minute 13:34 zu sehen)

Berichte über größere Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht. Wie das nationale Wetteramt auf Facebook schrieb, befand sich das Epizentrum knapp sieben Kilometer westlich des Sees Kleifarvatn, der auf der Halbinsel südlich von Reykjavik liegt.

RND/dpa