Der ehemalige Bürgermeister New Yorks, Rudy Giuliani, und US-Präsident Donald Trump.

In neuem Borat-Film vorgeführt: Eklat um Trump-Anwalt Rudy Giuliani

Fans der Kunstfigur Borat haben allen Grund zur Freude, denn ab dem 23.10. ist „Borat 2“ bei Amazon Prime zu sehen. Medienberichten zufolge ist vor dem Filmstart ein pikantes Detail über den Film geleaked worden, das für einen handfesten Skandal in den USA sorgen könnte. Die unfreiwillige Hauptperson darin: Rudy Giuliani, Anwalt und enger Vertrauter des US-Präsidenten Donald Trumps.

Wie die britische Zeitung „The Guardian“ berichtet, soll Giuliani auf einen Streich des Borat-Darstellers Sacha Baron Cohen im Rahmen des Filmdrehs reingefallen sein. Zuvor soll dieser einem Interview für einen fiktiven rechten TV-Sender zugestimmt haben – in dem Glauben, es handele sich bei der vermeintlichen Reporterin um eine konservative Journalistin. Stattdessen war die jungen Frau jedoch eine Schauspielerin, die Borats Tochter in der Produktion spielt. Während des vermeintlichen Interviews in einem Hotelzimmer soll sich der 76-Jährige in Gegenwart der Schauspielerin auf ein Bett gelegt, seine Hose geöffnet und sich im Intimbereich berührt haben – weiterhin unwissend, dass er dabei von diversen Kameras gefilmt wird. Dem Bericht zufolge soll daraufhin Sacha Baron Cohen in seiner Rolle als Borat in das Zimmer stürmen und rufen „Sie ist 15. Sie ist zu alt für dich.“

Wie die Skandalszene weitergeht, wird erst mit Ausstrahlung des zweiten Borat-Teils am Freitag bekannt werden. Gesichert scheint: Keine zwei Wochen vor der US-Wahl dürfte diese Szene eine ziemliche Sprengkraft entwickeln. Laut „The Guardian“ wollten sich Sprecher Giulianis auf Nachfrage des Portals nicht äußern.

Der Vorfall wurde erstmals am 7. Juli publik. Giuliani berichtete der „New York Post“ damals, ein ungewöhnlich gekleideter Mann habe sein Hotelzimmer gestürmt habe und er daraufhin die Polizei verständigte. „Dieser Typ kam einfach reingerannt und trug etwas total Verrücktes – eine Art rosa Transgenderoutfit, würde ich sagen“, erklärte der ehemalige Bürgermeister von New York City damals. Giuliani meldete den Vorfall, da jedoch kein Verbrechen begangen worden sei, wurde in der Angelegenheit nicht weiter ermittelt. Später habe Giuliani dann begriffen, dass es sich bei dem Mann um Sacha Baron Cohen gehandelt habe. Offenbar war der 76-Jährige jedoch der Überzeugung, von dem Komiker nicht hinters Licht geführt worden zu sein.

Giulianis Sprecherin Christianné L Allen twitterte einige Tage später von dem Vorfall mit Sacha Baron Cohen. In dem Tweet heißt es, Cohen habe damals ein Interview im Rahmen eines Dokumentarfilms rund um die Führung Trumps durch die Corona-Pandemie unterbrochen. Des weiteren betonte Allen, Giuliani habe sich nicht von dem Komiker täuschen lassen und wünschte ihm für den nächsten Streich mehr Glück. Der Tweet wurde inzwischen gelöscht.

RND/liz