US-Präsident Donald Trump hat im Endspurt des US-Wahlkampfs noch Zeit für Filmkritik. Quelle: Evan Vucci/AP/dpa

Neuer „Borat“-Film: Trump bezeichnet Baron Cohen als „Mistkerl“

Washington. US-Präsident Donald Trump hat auch im Endspurt des US-Wahlkampfs noch Zeit für Filmkritik.

Er wisse nicht, was in dem Streifen „Borat Anschluss Moviefilm“ des britischen Komikers Sacha Baron Cohen mit seinem Anwalt Rudy Giuliani passiert sei, sagte Trump am Freitag (Ortszeit). Aber auf alle Fälle finde er den als Borat auftretenden Baron Cohen nicht lustig. „Für mich ist das ein Mistkerl“, urteilte Trump.

In dem Film ist Giuliani in einem Hotelzimmer mit einer jungen Frau zu sehen, die sich als Journalistin ausgibt. Giuliani sitzt auf dem Bett und steckt sich das Hemd in die Hose, nachdem ihm die Frau geholfen hat, ein Aufnahmegerät zu entfernen. Giuliani nannte die Szene einen „Anschlag“. Er habe aber gemerkt, dass er angeführt werden solle.

Trump verließ „Da Ali G Show“ nach einer Minute

Trump berichtete, Baron Cohen habe vor Jahren versucht, auch ihn hereinzulegen, doch er sei ihm als einziger auf die Schliche gekommen. „Ich war der Einzige, der gesagt hat, auf keinen Fall. Dieser Kerl ist ein falscher Kerl“, sagte Trump.

Er war 2003 in der HBO-Sendung „Da Ali G Show“ aufgetaucht, wo ihn der von Baron Cohen dargestellte Ali G interviewen wollte. Trump ging allerdings nach einer Minute.

RND/AP