Joe Biden, demokratischer Präsidentschaftskandidat, mit seiner Frau nach seiner Stimmenabgabe zur US-Wahl: Biden will im Wahlkampf keine "falschen Versprechen" zur Corona-Pandemie machen. Quelle: Andrew Harnik/AP/dpa

Wahlkampf: Biden will keine „falschen Versprechen“ zur Pandemie machen

Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat im Wahlkampf einen Verzicht auf „falsche Versprechen“ zu einem Ende der Coronavirus-Pandemie in Aussicht gestellt. Er versprach am Mittwoch, der Wissenschaft Priorität einzuräumen.

Biden sagte, der Umgang von Trump mit dem Coronavirus sei eine „Beleidigung“ für dessen Opfer. „Selbst wenn ich gewinne, wird es sehr viel harte Arbeit brauchen, um diese Pandemie zu beenden“, sagte Biden in Wilmington in Delaware. „Ich verspreche dies: Wir werden an Tag eins damit anfangen, die richtigen Dinge zu tun.“

Biden gab in Wilmington am Mittwoch vorzeitig seine Stimme ab.

US-Präsident Donald Trump machte am Mittwoch zunächst Wahlkampf in Las Vegas. Dort verurteilte er Gewalt, die bei Protesten gegen die Polizeischüsse auf den schwarzen Mann Walter Wallace junior in Philadelphia erfolgt ist.

Biden wolle die randalierenden Demonstranten „nicht verurteilen“, sagte Trump. Biden hatte allerdings genau das getan. Biden sagte, Proteste insgesamt seien „absolut legitim“. Doch gebe es „keinerlei Entschuldigung für die Plünderung und die Gewalt“.

RND/AP