Jörg Meuthen, Bundesvorsitzender der AfD. Quelle: Christoph Soeder/dpa

AfD bleibt bei Präsenz-Parteitag: „Debatten so am besten“

Berlin. Die AfD hat ihr Vorhaben verteidigt, mitten in der Corona-Pandemie einen Bundesparteitag mit 600 Delegierten abzuhalten.

„Ich bin überzeugt, dass sich Diskussionen über politische Inhalte am besten in einer Präsenzveranstaltung führen lassen“, sagte der Parteivorsitzende Jörg Meuthen der Deutschen Presse-Agentur. Dass habe auch der digitale Grünen-Parteitag am vergangenen Wochenende gezeigt.

Meuthen versicherte, die Versammlungsleitung werde strikt darauf achten, dass sich alle Delegierten an die geltenden Hygiene-Vorschriften zu Abstand und Maskenpflicht halten.

Auf ihrem zweitägigen Parteitag im nordrhein-westfälischen Kalkar, der an diesem Samstag beginnt, will die AfD über sozialpolitische Fragen und ein Rentenkonzept beraten - zwei Themen, zu denen in ihrem Parteiprogramm bislang noch nicht viel steht. Außerdem sind zwei Posten im Parteivorstand neu zu besetzen.

RND/cle/dpa