Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sind nahe der Fußgängerzone von Trier im Einsatz. Quelle: Harald Tittel/dpa

Regierungssprecher Steffen Seibert: „Was in Trier geschehen ist, ist erschütternd“

Trier. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) äußerte sich entsetzt über den tödlichen Vorfall mit einem Auto in Trier und die Zahl der Opfer. Innenminister Roger Lewentz (SPD) machte sich von Mainz auf den Weg zum Ort des Vorfalls nahe der Porta Nigra. Dreyer wurde dort ebenfalls noch am Nachmittag erwartet. Der Hintergrund des Vorfalls war zunächst noch vollkommen unklar, wie Regierungssprecherin Andrea Bähner sagte.

Regierungssprecher Steffen Seibert schrieb bei Twitter: „Was in Trier geschehen ist, ist erschütternd. Die Gedanken sind bei den Angehörigen der Todesopfer, bei den zahlreichen Verletzten und bei allen, die in diesem Moment im Einsatz sind, um die Betroffenen zu versorgen.“

„Jetzt ist es auch in Trier passiert“

Die rheinland-pfälzischen CDU-Politiker Julia Klöckner und Christian Baldauf äußerten sich schockiert und betroffen. Sie seien erschüttert über die „Amokfahrt“, teilten die CDU-Landeschefin und der CDU-Landtagsfraktionschef mit. „Unsere Gedanken sind bei den Verletzten vor Ort. Wir trauern mit den Angehörigen der Toten“, erklärten sie. „Wir danken den Helfern und Rettungskräften für ihre Arbeit. Jetzt gilt es die weiteren Ermittlungen abzuwarten.“ Die genauen Hintergründe des Vorfalls waren zunächst unklar.

Der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe sprach gegenüber dem SWR von einem „Amokfahrer“. „Wir sehen solche Bilder im Fernsehen ganz oft und denken das kann bei uns nicht passieren“, sagte er. „Jetzt ist es auch in Trier passiert.“ Rettungskräfte aus der ganzen Region seien im Einsatz. „Alle sind damit beschäftigt, Verletzte und Schwerstverletzte im Moment in die Krankenhäuser zu bringen.“ Er sei nach dem Vorfall durch die Innenstadt gelaufen. „Es war einfach nur schrecklich“, sagte Leibe und schilderte, wie er einen Turnschuh gesehen habe.

Die Hintergründe und das genaue Ausmaß des Vorfalls waren zunächst unklar. Der Sprecher des Polizeipräsidiums Trier, Karl-Peter Jochem, sagte, es gebe mehrere Tote und eine ganze Reihe Schwer- und Schwerstverletzter.

RND/dpa