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Ein Schild weist auf die Maskenpflicht am Stuttgarter Wochenmarkt hin: Die FDP fordert eine breite Aufklärungskampagne der Bundesregierung zum neuen Lockdown. Quelle: Sebastian Gollnow/dpa

FDP: Bevölkerung mit Aufklärungskampagne zum Lockdown informieren

Berlin. Die FDP hat vor dem bundesweit verschärften Lockdown eine breite Aufklärungskampagne für die Bevölkerung verlangt. Die Bundesregierung müsse den Menschen erläutern, „dass jeder soziale Kontakt, der vermeidbar ist, vermieden werden soll“, sagte FDP-Generalsekretär Volker Wissing am Montag in Berlin.

Die Menschen müssten umfassend informiert werden. „So wie wir in vielen anderen Fällen eine breite Informationskampagne der Bundesregierung sehen, wünschen wir uns auch in diesem Fall, dass man mehr informiert, etwa durch breite Plakatierung, breite Information der Bevölkerung.“

Immer neue Zahlen könnten ablenken

Die Eigenverantwortung der Menschen sei ein wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche Pandemie-Bekämpfung, sagte der FDP-Politiker. „Die Bürgerinnen und Bürger sind bereit zur Eigenverantwortung. Sie müssen aber verstehen, was man von ihnen will.“ Immer neue Zahlen, mit wem und mit wie vielen Personen man sich treffen könne, lenkten mehr vom eigentlichen Handlungsauftrag ab, als dass sie den Menschen nützten.

Nötig sei ferner eine „zügige Zulassung des Impfstoffs“. Natürlich müssten alle gesetzlichen Vorschriften im Zulassungsverfahren eingehalten werden, sagte Wissing. „Es darf keine Nachlässigkeiten geben, was die Sicherheit des Impfstoffs angeht. Denn nur so haben wir auch die notwendige Akzeptanz bei den Menschen.“

Wenn nur wenige bereit seien, sich impfen zu lassen, helfe der beste Impfstoff nichts. „Gleichzeitig muss aber dafür gesorgt werden, dass bei der Umsetzung des Verfahrens zur Zulassung keine unnötigen Verzögerungen entstehen.“

RND/dpa