Das Standbild des TV-Senders IRIB zeigt drei Zentrifugen in der Atomanlage Natanz, einer iranischen kerntechnische Anlage zur Anreicherung von Uran. (Archivfoto) Quelle: -/Islamic Republic Iran Broadcas

Atombehörde IAEA: Iran bereitet Produktion von metallischem Uran vor

Berlin. Der Iran befolgt eine weitere seiner Auflagen aus dem internationalen Atomabkommen von 2015 nicht mehr. Die Führung in Teheran habe mitgeteilt, dass es mit den Vorbereitungen auf die Produktion von metallischem Uran begonnen habe, teilte die UN-Atomenergiebehörde IAEA am Donnerstag mit.

Eine solche Produktion und auch Forschungen in diese Richtung waren in dem Abkommen Irans mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland explizit verboten worden, weil das Endprodukt auch für Atombomben eingesetzt werden kann.

Der Iran habe erklärt, er wolle damit lediglich seine Forschungen zu einem besseren Treibstoff voranbringen, hieß es von der IAEA.

Seit die USA 2018 einseitig aus dem Abkommen ausgestiegen sind und neue Sanktionen verhängt haben, hat auch der Iran nach und nach seine Verpflichtungen nicht mehr erfüllt. Mittlerweile hat der Iran wieder genug angereichertes Uran, um in weiterer Folge eine Atombombe herzustellen, allerdings viel weniger als vor der Unterzeichnung des Abkommens.

RND/AP