Joe Biden Quelle: imago images/ZUMA Wire

Corona, Klima, Einreise und mehr: Das plant Biden für seinen ersten Tag im Amt

Nächste Woche zieht ins Weiße Haus ein. Gleich am ersten Tag will er die Abkehr von Donald Trumps Politik einleiten. Dafür plant gleich zwölf erste Schritte.

Washington. Der künftige US-Präsident will unmittelbar nach seiner Amtseinführung etwa ein Dutzend Dinge tun, die auch für die versprochene Abkehr von Donald Trumps Kurs stehen. Biden werde am Mittwoch unter anderem das von Trump verhängte Einreiseverbot für Bürger aus mehreren überwiegend muslimisch geprägten Ländern rückgängig machen und die USA zurück in das Pariser Klimaabkommen führen, erklärte der künftige Stabschef im Weißen Haus, Ronald Klain, am Samstag.

Biden werde nach seiner Vereidigung als Teil der Anstrengungen gegen das Coronavirus zudem eine zunächst für 100 Tage geltende Maskenpflicht für die Orte anordnen, an denen der Bund das Sagen hat - zum Beispiel in Regierungsgebäuden.

Für den 21. Januar stellte Klain eine Reihe an Direktiven in Aussicht, die bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie helfen sollen. Am 22. Januar werde Biden zudem die Regierungsbehörden anweisen, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um von der Krise besonders betroffene Menschen wirtschaftlich zu unterstützen.

Bis zum 1. Februar sollen weitere Maßnahmen folgen, mit denen der Kurs der USA in der Pandemie geändert, der Klimawandel bekämpft, die Gleichheit zwischen den ethnischen Bevölkerungsgruppen gefördert und die Wirtschaft wieder aufgebaut werden soll, erklärte Klain.

„Und, der gewählte Präsident Biden wird zeigen, dass Amerika zurück ist, und Maßnahmen ergreifen, um Amerikas Platz in der Welt wiederzuerlangen.“

Klains Überblick über die ersten zehn Tage in Bidens Amtszeit machte deutlich, dass mit dem künftigen US-Präsidenten auch mehr Berechenbarkeit ins Weiße Haus einziehen soll. Der Republikaner Trump hatte folgenschwere Entscheidungen oft völlig überraschend per Twitter verkündet.

RND/dpa