Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) Quelle: David Hutzler/dpa

Bildungsministerin Karliczek fordert weitere Öffnung der Schulen

Die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten haben getagt – aber wie geht es jetzt weiter mit den Schulen? fordert eine Öffnung – Schritt für Schritt. Dabei müsse vor allem auch auf den Wechselunterricht zurückgegriffen werden.

Berlin. fordert nach dem Treffen der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin eine weitere Öffnung der Schulen.

„Im Sinne der gemeinsamen Beschlüsse der Regierungschefs und Regierungschefinnen der Länder mit der Bundeskanzlerin sollten auch die Schulen nun Schritt für Schritt weiter geöffnet werden“, sagte Karliczek dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Ich bin mir sicher, dass dies die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder genauso sehen.“

Die Ministerin betonte: „Der Präsenzunterricht sollte nach und nach über alle Jahrgänge mit Umsicht und Vorsicht unter Berücksichtigung des aktuellen Infektionsgeschehens ausgeweitet werden.“ Sie führte aus: „Dies bedeutet, dass vor allem auch auf Modelle für den Wechselunterricht zurückgegriffen werden kann, um zum Beispiel die Abstandsregeln einhalten zu können.“

Zur Begründung sagte Karliczek: „Die Kinder und Jugendlichen brauchen nach dieser langen Zeit von Unterrichtsausfall in den Schulen wieder verstärkt einen gemeinsamen Unterricht in den Klassen.“ Die zurückliegenden Wochen seien eine schwere Zeit für die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern, aber auch alle Lehrkräfte gewesen.

In den Schulen müssten in der nächsten Zeit unbedingt die bekannten Corona-Regeln strikt eingehalten werden, wie zum Beispiel vor allem das Tragen von Masken, so Karliczek. „Die neuen Testmöglichkeiten werden auch den Schulen auch im Laufe der nächsten Tage und Wochen ein gutes Stück mehr Sicherheit geben, genauso wie das Impfen von Lehrerinnen und Lehrern.“

Karliczek sagte: „Auch für die Schulen sollte nun versucht werden, eine Zeit der Rückkehr in eine Normalität einzuleiten, wobei die Vorsicht absolut im Vordergrund stehen muss.“ Sie ergänzte: „Ansonsten würde auch bei den Schulen riskiert werden, dass es zu Rückfällen im Infektionsgeschehen kommt, was es absolut zu vermeiden gilt.“

Von Tobias Peter/RND