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Im Prozess um einen Angriff auf einen jüdischen Studenten in Hamburg hat die Verteidigung Revision gegen das Urteil eingelegt. Quelle: Daniel Reinhardt/dpa

Verteidigung beantragt Revision: Urteil zum Synagogen-Angriff nicht rechtskräftig

Hamburg. Gegen das Urteil des Hamburger Landgerichts im Prozess um den Angriff auf einen jüdischen Studenten hat die Verteidigung Revision eingelegt. Damit sei das Urteil nicht rechtskräftig, sagte Gerichtssprecher Kai Wantzen dem Nachrichtendienst epd.

Der Mann, der im Oktober 2020 einen jüdischen Studenten vor der Hamburger Synagoge niedergeschlagen hatte, soll dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Nach Auffassung des Gerichts leidet er an religiösen Wahnvorstellungen.

Das schriftliche Urteil liegt noch nicht vor. Nach der Zustellung hat die Verteidigung die Möglichkeit, die Revision zu begründen oder den Antrag zurückzuziehen.

RND/epd