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Der US-Klimaschutzbeauftragte John Kerry ist verantwortlich dafür, die ehrgeizigen Klimaziele des neuen Präsidenten Joe Biden umzusetzen. Quelle: Gerald Herbert/AP/dpa

US-Beauftragter Kerry reist zu Klimaschutz-Gesprächen nach Brüssel

Brüssel. Der US-Klimaschutzbeauftragte John Kerry ist am Dienstag zu Gesprächen nach Brüssel gereist. Kerry sollte mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und ihrem für Klimaschutz zuständigen Stellvertreter Frans Timmermans zusammenkommen.

Außerdem sollte er an einer Sitzung der Kommission zu transatlantischen Klimaaktivitäten teilnehmen und den EU-Außenbeauftragten Josep Borrell treffen. Bei Kerrys Gesprächen sollte es auch um die Vorbereitung des UN-Klimagipfels im November in Glasgow gehen. Bereits im Januar hatte Kerry angekündigt, Gespräche mit den “Anführern Europas” führen zu wollen.

US-Präsident Joe Biden hatte die USA wenige Stunden nach seinem Amtsantritt wieder in das Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 zurückgeführt, das die Unterzeichnerstaaten dazu verpflichtet, Pläne vorzulegen, auf welche Weise sie den Ausstoß von klimaverändernden Abgasen wie Kohlendioxid erreichen wollen.

Ziel das Abkommens ist es, den Anstieg der globalen Erwärmung gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter deutlich unter 2 Grad Celsius zu halten, am besten sogar unter 1,5 Grad. Ohne die USA dürfte dies schwierig werden. Wissenschaftler warnen zudem, die Zeit dafür werde knapp. Die durchschnittliche Erwärmung liege bereits bei 1,2 Grad.

RND/AP