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Ex-US-Präsident Donald Trump. Quelle: imago images/ZUMA Wire

Bericht: Trumps Vermögen schrumpfte während Amtszeit um rund 700 Millionen Dollar

Berlin. Donald Trump hat während seiner Zeit als US-Präsident rund 700 Millionen Dollar an Vermögen verloren. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, sank es seit dem Zeitpunkt seiner Wahl im November 2016 von 3 auf 2,3 Milliarden Dollar. Das ergibt sich demnach aus dem Bloomberg Billionaires Index, einer Rangliste, die das Vermögen der 500 reichsten Menschen der Welt abbildet.

Als Gründe für das Schrumpfen seines Vermögens werden die Corona-Krise und das zweite Impeachment-Verfahren gegen Trump genannt. So sei sein Konzern The Trump Organization durch die Pandemie hart getroffen worden. Vor allem das Unternehmen Trump Real Estate, das Kerngeschäft des Konzerns, habe herbe Verluste hinnehmen müssen. Der Wert der Firma, die Trumps Luxusimmobilien verwaltet, sei zwischen 2016 und 2021 um 26 Prozent gesunken – besonders stark im vergangenen Jahr.

Deutsche Bank brach Geschäfte mit Trump ab

Die Erstürmung des Kapitols, zu der Trump angestachelt hatte, sowie das folgende Impeachment-Verfahren hätten zudem wichtige Geschäftsbeziehungen beschädigt – unter anderem zu Kreditgebern, heißt es weiter. So war bereits kurz nach dem Vorfall am 6. Januar berichtet worden, dass etwa die Deutsche Bank keine Geschäfte mehr mit Trump machen wolle.

Ausgewertet wurden laut Bericht offizielle finanzielle Bekanntmachungen der Trump-Gesellschaften sowie Interviews mit früheren Führungskräften und Branchenanalysten. Auch seien etliche Rechtsstreitigkeiten und Ermittlungen in die Prüfung miteinbezogen worden.

RND/cz