Mittwoch , 28. September 2022
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Im April wurde das Berliner Landgericht (im Bild) vorläufig gesperrt, weil es eine Bombendrohung von Rechtsextremisten in einer Mail gab. Sie war mit „NSU 2.0“ unterzeichnet. Quelle: imago images/snapshot/dpa/RND Montage Behrens

Weiterhin rechtsextreme Drohschreiben mit dem Absender „NSU 2.0“

Wiesbaden. Die Zahl der rechtsextremen Drohschreiben mit dem Absender „NSU 2.0″ nimmt weiter zu. Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) berichtete am Donnerstag im Landtag in Wiesbaden von mittlerweile insgesamt 133 verschickten Drohschreiben. Dabei würden die Ermittler 115 dieser Schreiben dem Tatkomplex „NSU 2.0″ zurechnen.

18 Schreiben seien mutmaßlich von Trittbrettfahrern verfasst und versendet worden. Empfänger seien überwiegend Personen des öffentlichen Lebens gewesen, vor allem aus der Politik und der Medienwelt. Die 115 Schreiben hätten sich an 32 Personen und 60 Institutionen in insgesamt 9 Bundesländern und in Österreich gerichtet.

RND/dpa