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Ein Arbeiter entfernt den Stacheldraht von einem Sicherheitszaun auf dem Capitol Hill. Quelle: Patrick Semansky/AP/dpa

Äußerer Zaun um US-Kapitol nach Angriff im Januar abgebaut

Washington. Gut zweieinhalb Monate nach der gewaltsamen Attacke auf das US-Kapitol sind die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Kongresssitz etwas zurückgefahren worden. Die Kapitol-Polizei teilte am Mittwoch mit, der äußere Zaun, der das Areal um den Kongresssitz abgeschirmt hatte, sei abgebaut worden. Straßen, die innerhalb dieses Kreises lagen und abgesperrt waren, seien wieder geöffnet worden. Der innere Zaun rund um das Kongressgebäude bleibe aber stehen. Die Kapitol-Polizei betonte auch, sie sei jederzeit bereit, die Sicherheitsvorkehrungen sofort wieder hochzufahren, falls das nötig sein sollte.

Anhänger von Ex-US-Präsident Donald Trump hatten das Kapitol am 6. Januar gewaltsam gestürmt. Die Kapitol-Polizei geriet danach in die Kritik, weil die Sicherheitskräfte des Parlaments den Angriff nicht abwehren konnten. Mindestens fünf Menschen kamen bei den Krawallen ums Leben, darunter ein Polizist. Das FBI stuft die Erstürmung des Kapitols als inländischen Terrorismus ein.

Angesichts der Attacke waren die Sicherheitsvorkehrungen drastisch verschärft worden. Auch die Nationalgarde war zur Absicherung des Kongresssitzes angerückt.

RND/dpa