Die britische Königin Elizabeth II. (Mitte) spricht mit Joe Biden (Dritter von links), Präsident der USA, und seiner Ehefrau Jill Biden (Zweite von links) bei einem Empfang im botanischen Garten „Eden Project“ im Rahmen des G-7-Gipfels. Quelle: Jack Hill/The Times Pool/AP/dpa

Gesundheit, Wirtschaft, Außenpolitik: So geht der G-7-Gipfel am Samstag weiter

Carbis Bay. Die G-7-Gruppe westlicher Wirtschaftsmächte setzt ihren Gipfel im englischen Cornwall am Samstag mit Beratungen über Wirtschaftsfragen, Gesundheit und Außenpolitik fort. Dabei dürfte das zentrale Thema die Pandemiebekämpfung sein. Die G 7 will den ärmeren Ländern zusammen eine Milliarde Impfdosen spenden, um den Kampf gegen die Pandemie voranzutreiben. Die USA wollen 500 Millionen Dosen beitragen, die britischen Gastgeber 100 Millionen, der deutsche Beitrag war bis Freitagabend noch offen.

Außerdem dürfte es um die Frage gehen, ob der Patentschutz für Impfstoffe ausgesetzt werden soll, um die Impfstoffproduktion in Entwicklungsländern zu fördern. Die US‑Regierung hatte die Diskussion darüber angestoßen. Bundeskanzlerin Angela Merkel stemmt sich gegen den Vorschlag.

Der G 7 gehören neben den USA, Großbritannien und Deutschland Frankreich, Italien, Japan und Kanada an. Als Gastländer sind ab Samstagnachmittag auch Australien, Südkorea, Südafrika und Indien dabei. Die indische Delegation nimmt wegen der angespannten Pandemielage im Land nur virtuell teil.

Es ist der erste G-7-Gipfel mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden und der letzte mit Merkel. Am Sonntag sollen die Beratungen mit einer Abschlusserklärung enden.

RND/dpa