Dienstag , 21. September 2021
Markus Söder, bayerischer Ministerpräsident (CSU) und Vertreter der Bundeswehr stehen nach der Auszeichnung von fünf Soldaten mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Soldaten für ihre Verdienste im Auslandseinsatz, in der bayerischen Staatskanzlei. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Söder ehrt Soldaten nach Afghanistan-Einsatz: „Sie haben sich als wahre Helden gezeigt“

München. Für ihre Verdienste in Afghanistan hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Soldaten der Bundeswehr mit einem neu geschaffenen Ehrenzeichen ausgezeichnet. „Auch, wenn wir das Ehrenabzeichen verleihen, ist die Ehre bei uns, die Ehre ganz großartige Persönlichkeiten auszuzeichnen, die für unser Land gewirkt, Leib und Leben riskiert und unglaublich viel Heldenmut bewiesen haben“, sagte der CSU-Chef am Montag bei der Verleihung im Kuppelsaal der Staatskanzlei in München. Wie unverzichtbar die Bundeswehr für Deutschland sei, zeige sich derzeit auch bei der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe.

Die ersten Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für Verdienste im Auslandseinsatz gingen an Soldaten aus den Standorten Kümmersbruck, Feldkirchen, Neuburg/Donau und Pöcking. Um die Auszeichnung erhalten zu können, müssen entweder mehr als 400 Auslandseinsatztage oder fünf verschiedene Auslandseinsätze erbracht worden seien. Pro Jahr sollen nur 75 Ehrenzeichen vergeben werden.

Söder lobte die Soldaten für ihre mutige Teilnahme am längsten und verlustreichsten Einsatz der Bundeswehr im Ausland. „Sie sind die Gesichter unseres Landes, Sie zeigen Flagge. Sie haben sich als wahre Helden gezeigt“, sagte er zum zwei Jahrzehnte langen Einsatz gegen Terror und Gewalt. „Sie haben die Bürger vor den Taliban beschützt, wie lange das reicht, wird sich zeigen.“

Mit Blick auf die Zukunft betonte Söder, dass es Aufgabe der Regierung sei, dafür zu sorgen, dass der Bundeswehr Material und Ausrüstung zur Verfügung stehe, um „gefährlichste Einsätze“ zu bestehen. Es brauche eine stabile und starke Bundeswehr, die aus eigener Kraft sich selbst schützen und für Frieden und Freiheit eintreten könne.

RND/dpa