Mittwoch , 22. September 2021
Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer sagte zu Falschinformationen in den Hochwassergebieten: Es gebe Menschen, die diese Extremsituation gezielt ausnutzten, um die Verunsicherung der Betroffenen zu verstärken und das Vertrauen in die vielen freiwilligen Helfer zu untergraben. Quelle: imago images/Political-Moments

Regierung: Desinformation in Hochwassergebieten ist „niederträchtig“

Berlin, Düsseldorf. Die Bundesregierung hat die Verbreitung von Falschmeldungen und Desinformation in den westdeutschen Hochwassergebieten scharf kritisiert. Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer sagte am Mittwoch in Berlin, es gebe Menschen, die diese Extremsituation gezielt ausnutzten, um die Verunsicherung der Betroffenen zu verstärken und das Vertrauen in die vielen freiwilligen Helfer zu untergraben.

„Niederträchtig und verwerflich“

Dies sei „niederträchtig und verwerflich“. Laut Demmer werden Falschmeldungen unter anderem verbreitet von „Menschen, die der Querdenkerszene zugerechnet werden können“.

Am Wochenende hatte die Vize-Präsidentin des Technischen Hilfswerks (THW), Sabine Lackner, im RTL/ntv „Frühstart“ kritisiert, dass Helfer bei ihrem Einsatz beschimpft und mit Müll beworfen worden seien.

RND/epd