Dienstag , 21. September 2021
Leichtathletin Kristina Timanowskaja aus Belarus in Aktion. Quelle: Petr David Josek/AP/dpa

Polens Vize-Außenminister: Timanowskaja ist an einem sicheren Ort

Warschau. Die belarussische Leichtathletin Kristina Timanowskaja ist nach ihrer Abreise von den Olympischen Spielen in Polen an einem sicheren Ort. Die 24-Jährige ruhe sich nun aus, sagte der polnische Vize-Außenminister Marcin Przydacz nach einem Bericht der Nachrichtenagentur PAP am Donnerstag.

„Wir hoffen, dass ihr Ehemann bald zu ihr stößt. Anschließend wird sie entscheiden, wie es weitergeht.“ Timanowskaja war am Mittwochabend nach einem Zwischenstopp in Wien in Warschau gelandet.

Polen hat der Sportlerin und ihrem Mann Arseni Sdanewitsch humanitäre Visa ausgestellt. Dort kann sie nun im Exil bleiben.

Nach eigenen Angaben sollte Timanowskaja nach einem Konflikt mit Sportfunktionären bei den Olympischen Spielen in Tokio gegen ihren Willen in ihr Heimatland zurückgebracht werden, das von Präsident Alexander Lukaschenko autoritär regiert wird.

RND/dpa