Vor einer Bar im Hamburger Stadtteil St. Georg steht ein Hinweisschild, welches auf den Einlass nach der 2-G-Regel hinweist. Auch das Land Brandenburg plant offenbar eine Einführung der 2-G-Regel. Quelle: Axel Heimken/dpa

Land Brandenburg prüft flächendeckende Einführung der 2-G-Regel

Potsdam. Die Landesregierung von Brandenburg will offenbar flächendeckend die 2-G-Regel einführen. Das berichtet die „Märkische Allgemeine Zeitung“ (MAZ) in Bezug auf einen neuen Entwurf für die Corona-Umgangsverordnung des Landes.

Veranstalter und Betreiber bestimmter Einrichtungen sollen dem Entwurf zufolge den Zutritt auf Menschen, die geimpft oder genesen sind, beschränken können. Damit wäre ein negativer Corona-Test nicht mehr ausreichend. Die Regelung soll ab einem Alter von zwölf Jahren gelten und auch auf das Personal der Einrichtungen angewendet werden.

Betroffen wären davon etwa Gaststätten, Herbergen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Tierparks, Museen und Bibliotheken, Diskotheken, Clubs und Festivals, aber auch Sportstätten, Indoorspielplätze, Stadtrundfahrten und Schiffsfahrten, schreibt die „MAZ“.

Offenbar gibt es bereits einzelne Betreiber etwa von Gaststätten, die die 2-G-Regel für die Innenbereiche ihrer Lokale anwenden. In den Außenbereichen reiche aber auch dort noch die Angabe von Kontaktdaten.

Der Entwurf des Landeskabinetts soll in der kommenden Woche diskutiert werden – Änderungen sind nicht ausgeschlossen. Geplant ist die Diskussion für den kommenden Dienstag.

RND/sic