Lars Klingbeil, Generalsekretär der SPD Quelle: imago images/Mike Schmidt

Klingbeil: Union im „panischen Attacke-Modus“

Berlin. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sieht in der Aggressivität der Union im Wahlkampf-Endspurt ein Zeichen von Panik. „Seit über einer Woche werfen CDU und CSU mit Schmutz. Inhalte sind dabei weiterhin Fehlanzeige“, sagte Klingbeil der Deutschen Presse-Agentur. „Die Union schaltet jetzt unter großem Druck aus dem Schlafwagen in den panischen Attacke-Modus.“ Bei den für die Bürger wichtigen Themen sei sie aber „komplett blank“.

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Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hatte den SPD-Kandidaten Olaf Scholz am Sonntag im TV-Schlagabtausch von ARD und ZDF teils heftig attackiert - vor allem im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen die Geldwäsche-Spezialeinheit des Zolls. Scholz übernehme keine Verantwortung für Behörden, die seinem Finanzministerium angehörten, kritisierte Laschet unter anderem.

Klingbeil: Union „eine Partei für die oberen Gehaltsklassen“

Die Umfragen setzen CDU und CSU derzeit unter Druck: Zwei Wochen vor der Bundestagswahl liegen sie bei allen großen Meinungsforschungsinstituten hinter der SPD - teils knapp mit zwei, teils aber auch deutlich mit fünf bis sechs Prozentpunkten.

Klingbeil betonte, anders als die SPD habe die Union inhaltlich nichts zu bieten. „CDU und CSU liefern keine konkreten Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit, sondern positionieren sich mit ihrer nichtssagenden Entfesselungs-Rhetorik als eine Partei für die oberen Gehaltsklassen, für diejenigen, die sowieso schon viel haben und mit Laschet noch mehr bekommen sollen.“

Laschet sei gegen eine Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro und damit gegen eine Lohnerhöhung für zehn Millionen Bürger. Er sei gegen eine Rentengarantie, gegen faire Mieten. „Stattdessen buckelt die Union weiter vor den Lobbyisten der Immobilienbranche“, sagte Klingbeil.

RND/dpa

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