Anzeige
Kapitänleutnant Christian Ostermann vom Logistikbataillon 171 "Sachsen-Anhalt" befördert auf dem Apellplatz der Clausewitz-Kaserne einen Soldaten seiner Kompanie zum Koporal. Der Soldat gehörte zu den ersten Bundeswehrangehörigen die zu Koporalen befördert wurden, da die Bundeswehr erst zum 01. Oktober 2021 den neuen Dienstgrad eingeführt hatte. Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentra

Neuer Dienstgrad als Auszeichnung: Das ist der Korporal bei der Bundeswehr

Burg. Die Bundeswehr verleiht den besten Mannschaftssoldatinnen und -soldaten künftig den neuen Dienstgrad eines Korporals. Die bundesweit ersten vier Korporale wurden am Mittwoch bei einem feierlichen Appell in der Clausewitz-Kaserne im sachsen-anhaltischen Burg (Jerichower Land) befördert - zwei aus dem Heer, einer aus der Luftwaffe und einer von der Marine, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Damit gibt es nun oberhalb des Dienstgrads Oberstabsgefreiter den Korporal und den Stabskorporal.

Höhere Besoldung

Die Bundeswehr will mit 5000 neuen Dienstposten bis 2031 die Laufbahn der Mannschaften attraktiver machen. Bis Anfang April 2022 sollen die ersten 1400 Korporale ernannt sein. Mit der Beförderung ist den Angaben zufolge eine bessere Bezahlung verbunden.

Bisher hätten Soldaten in der Mannschaftslaufbahn höchstens ein Bruttogehalt von rund 2370 Euro mit einer Zulage von 43 Euro erreichen können. Korporale werden künftig höher besoldet. Laut Bundeswehr ergibt sich für einen Korporal ein Plus von 51 Euro brutto auf der Gehaltsabrechnung.

RND/dpa