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Bilder des russisches Verteidigungs­ministeriums zeigen den Einsatz einer Iskander-Rakete (Archivbild). Quelle: IMAGO/SNA

Russische Streitkräfte simulieren Atomangriff in Kaliningrad

Moskau. In Kaliningrad haben russische Truppen nach Angaben des Kremls den Abschuss von Atomwaffen simuliert. Bei der Übung in der russischen Enklave zwischen den Nato-Mitgliedsstaaten Polen und Litauen sollen rund hundert Soldaten anwesend gewesen sein. Es soll sich um einen „elektronischen Start“ von mobilen ballistischen Raketen mit Atomwaffen gehandelt haben, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Das berichten das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ und die Nachrichtenagentur AFP. Es soll sich um Waffen des Typs Iskander gehandelt haben.

Die Truppen simulierten bei der Übung sowohl den Angriff auf gegnerische Ziele als auch die Reaktion auf einen Gegenschlag.

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Seit Beginn des Krieges hat der russische Präsident Wladimir Putin immer wieder den möglichen Einsatz von Atomwaffen angedeutet. Auch russische Medien verbreiten mögliche nukleare Szenarien. So hatte ein Nachrichtenmagazin zuletzt eine Animation gezeigt, in der die Vernichtung Irlands und Großbritanniens mithilfe eines durch eine thermonukleare Explosion erzeugten Tsunamis simuliert wurde.

RND/ag

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