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Ulrich Schneider, Haupt­geschäfts­führer des Paritätischen Wohlfahrts­verbandes.

Paritätischer Wohlfahrts­verband begrüßt Heil-Vorstoß für Klima­geld

Der Haupt­geschäfts­führer des Paritätischen Wohlfahrts­verbandes, Ulrich Schneider, hat den Vorschlag von Bundes­arbeits­minister Hubertus Heil (SPD) für die Einführung eines Klima­geldes begrüßt. „Der Vorschlag von Hubertus Heil ist ein super Ansatz“, sagte er dem Redaktions­Netzwerk Deutschland (RND). „Denn er ist einkommens- und zielorientiert.“

Schneider fügte hinzu: „Wir sind gegen das Gießkannen­prinzip, weil dann beim einzelnen nichts mehr ankommt. Man sollte nicht versuchen, das ganze Volk zu beglücken. Das muss auch nicht sein.“ Umwelt- und Sozial­verbände sollten jetzt mit dem Arbeits­minister an einem Strang ziehen“, betonte der Haupt­geschäfts­führer. „Denn das wird mit der FDP kein Selbst­läufer.“

Heil hatte ein dauerhaft zu zahlendes jährliches Klima­geld für Allein­stehende mit weniger als 4000 Euro und für Verheiratete mit weniger als 8000 Euro Brutto­monats­gehalt vorgeschlagen. Bei den Grünen stößt dies auf Zustimmung, bei der FDP auf Skepsis.

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Von Markus Decker/RND