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Die nach wie vor hohen Spritpreise hierzulande werden vom ADAC deutlich kritisiert. Quelle: Uwe Lein/dpa

ADAC rügt: Benzin derzeit deutlich zu teuer

Benzin sei derzeit deutlich zu teuer, heißt es. Vor allem die Mineralölkonzerne profitieren von den gestiegenen Preisen.

Berlin. Der ADAC rügt die nach wie vor hohen Spritpreise hierzulande. „Gemessen am Rohölpreis und Dollarkurs ist Benzin derzeit sehr deutlich zu teuer“, sagte ein ADAC-Sprecher der „Bild“ (Montag).

Die Entkopplung der Kraftstoffpreise vom Rohölpreis habe in der ersten Märzhälfte 2022 begonnen, also kurz nach der Invasion Russlands in die Ukraine. „Damals stiegen die Preise an den Tankstellen viel stärker als der Ölpreis der Sorte Brent“, sagte er. Davon profitieren laut ADAC vor allem die Mineralölkonzerne - sie haben ihre Margen „mehr als verfünffacht“, bilanzierte der Sprecher.

Um die Preise zu drücken, seien „preissensible“ Verbraucher gefragt, die durch ihr Tankverhalten das Marktgeschehen beeinflussen.

RND/dpa