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Studierende müssen auf ihre Einmalzahlung über 200 Euro im Zuge des dritten Entlastungspakets wohl noch bis Anfang 2023 warten. Das berichtet das Magazin „Spiegel“. (Symbolbild) Quelle: Uwe Anspach/dpa

Entlastungspaket: 200 Euro für Studierende sollen erst 2023 ausgezahlt werden

Anfang September stellte die Ampelkoalition ihr drittes Entlastungspaket vor. Darin ist auch eine Einmal­zahlung für Studierende in Höhe von 200 Euro enthalten. Die Modalitäten der Auszahlung blieben zunächst noch offen. Der „Spiegel“ berichtet nun, dass die Einmalzahlung frühestens Anfang Januar 2023 ausgezahlt werden soll. Dabei beruft sich das Magazin auf ein internes Papier des Koalitionsausschusses.

Unklar sei auch, wie das Geld bei den Studierenden ankommen soll, berichtet der „Spiegel“. Denn anders als Rentnerinnen und Rentner, die ebenfalls eine Einmalzahlung bekommen sollen, erhalten Studierende keine regelmäßigen Zuwendungen vom Staat. Ihre Bankverbindungen sind also nicht zentral erfasst und auch den Hochschulen in der Regel nicht bekannt.

Kritik an schleppender Hilfe für Studierende

Die genauen Modalitäten der Auszahlung hingen von „Beratungen des Bundes mit den Ländern ab“, zitiert der „Spiegel“ den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Jens Brandenburg (FDP). Diesen Überlegungen wolle man nicht vorgreifen.

Kritik an der schleppenden Hilfe für Studierende kam von der CSU‑Abgeordneten Katrin Staffler: Diese habe der Bundesregierung vorgeworfen, die Studierenden in der aktuellen Krise „völlig im Regen stehen zu lassen“, so der „Spiegel“. Die Studierenden bräuchten dringend Entlastung, „auch wenn allen klar ist, dass der 200‑Euro-Zuschuss per Gießkanne bei vielen Studierenden nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein sein wird“.

RND/lin