Montag , 21. September 2020
Andreas Kalbitz, ehemals Landesvorsitzender der AfD Brandenburg, ist ein Grund, warum die AfD intern streitet. Quelle: imago images/photothek

Aktuelle Umfrage: AfD sinkt auf 8 Prozent

Die AfD hat mit internen Streitereien zu kämpfen. Das könnte ein Grund sein, warum sie bei aktuellen Umfragen weniger Zustimmung bekommt. Im Vergleich zur Vorwoche rutscht sie um einen Punkt nach unten auf 8 Prozent – bei der Bundestagswahl 2017 bekam sie noch 12,6 Prozentpunkte.

Berlin. Die von internen Konflikten geprägte AfD verliert einer Umfrage zufolge an Zustimmung bei den Wählern. In dem am Samstag veröffentlichten RTL/N-TV-Trendbarometer des Meinungsforschungsinstitut Forsa kommt die Alternative für Deutschland nur noch auf 8 Prozent.

Das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Bei der Bundestagswahl 2017 hatte die Partei noch 12,6 Prozent erzielt.

Akte Kalbitz

Der Ausschluss des Brandenburger Fraktionschefs Andreas Kalbitz aus der Partei sorgt in der AfD-Spitze derzeit für Streit. Kalbitz wehrt sich mit juristischen Mitteln gegen den Parteiausschluss, er hat inzwischen einen Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz beim Landgericht Berlin gestellt.

Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland sieht den Rauswurf von Kalbitz kritisch. AfD-Chef Jörg Meuthen hält den Fall Kalbitz mit der Entscheidung des Bundesschiedsgerichts für “innerparteilich abgeschlossen”.

Die anderen Parteien konnten im RTL/N-TV-Trendbarometer die Zustimmungswerte aus der Vorwoche halten. Die Union kommt weiter auf 38 Prozent, die SPD auf 14 Prozent. Die Grünen könnten aktuell mit 18 Prozent der Stimmen rechnen, die FDP mit 6 und die Linke mit 8 Prozent.

RND/dpa