Dienstag , 29. September 2020
Robert O'Brien (oben, M), Nationaler Sicherheitsberater des Weißen Hauses, trifft zu einer Veranstaltung Präsident Obrador aus Mexiko und US-Präsident Trump im Weißen Haus ein (Archivfoto). Quelle: Evan Vucci/AP/dpa

Donald Trumps Sicherheitsberater positiv auf Corona getestet

Es bestehe keine Gefahr einer Infektion für den US-Präsidenten und seinen Vize, betont die Regierung: Donald Trumps Nationaler Sicherheitsberater Robert O’Brien hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Er habe sich in Isolation begeben, heißt es.

Washington. US-Präsident Donald Trumps Nationaler Sicherheitsberater Robert O’Brien hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Er habe „milde Symptome“, erklärte das Weiße Haus am Montag.

O’Brien habe sich in Isolation begeben und arbeite weiter von einem “sicheren Ort” aus, erklärte die Regierung. Für Präsident Trump und seinen Vize Mike Pence bestehe daher keine Gefahr einer Infektion, hieß es weiter. Auch die Arbeit des Nationalen Sicherheitsrats finde ohne Unterbrechung normal weiter statt.

Das Büro des Nationalen Sicherheitsberaters im Weißen Haus befindet sich in der Nähe des Amtszimmers des Präsidenten. US-Medien berichteten allerdings, O’Brien habe bereits seit mehreren Tagen nicht mehr aus seinem Büro gearbeitet.

Trump wird nach eigenen Angaben täglich auf Corona getestet

Zuvor hatte es im Weißen Haus bislang nur im Mai zwei Infektionen prominenter Mitarbeiter gegeben, die bekannt geworden waren. Dabei handelte es sich um einen Mitarbeiter Trumps und die Pressesprecherin des Vizepräsidenten, Katie Miller.

Trump selbst wird nach eigenen Angaben täglich auf das Coronavirus getestet. Mitarbeiter, Besucher und Journalisten, die in engen Kontakt zum Präsidenten kommen, werden auch getestet.

RND/dpa