Samstag , 31. Oktober 2020
Mette Frederiksen, Ministerpräsidentin von Dänemark: Nach mehreren Anläufen konnte die Regierungschefin endlich heiraten. Quelle: Thierry Roge/BELGA/dpa

Dänische Regierungschefin Frederiksen konnte endlich heiraten

Schon im vergangenen Sommer hatte Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen ihren Lebensgefährten Bo Tengberg heiraten wollen. Auch 2020 starteten die beiden bereits mehrere Anläufe, doch immer war etwas dazwischen gekommen. Nun hat es endlich geklappt.

Kopenhagen. Nach mehrmaligem Aufschub wegen beruflicher Verpflichtungen hat Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (42) endlich ihren Lebensgefährten Bo Tengberg geheiratet. Die beiden ließen sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau am Mittwochnachmittag in einer kleinen Kirche auf der Ostsee-Insel Møn trauen, wo die beiden ein Sommerhaus haben.

Lokalen Medien zufolge handelte es sich um eine kleinere Zeremonie, bei der aber unter anderen Ex-Regierungschef Poul Nyrup Rasmussen und mehrere Kabinettsmitglieder von Frederiksen dabei waren.

Seit Sommer 2019 kommt immer wieder etwas in die Quere

Frederiksen und der 55 Jahre alte Filmregisseur und -fotograf Tengberg hatten sich 2014 durch gemeinsame Freunde kennengelernt. Ursprünglich hatte das Paar im vergangenen Sommer heiraten wollen, woraus aber wegen der dänischen Parlamentswahl nichts geworden war.

Die Pläne für eine Hochzeit 2020 waren dann von der Corona-Krise durcheinandergewirbelt worden. Schließlich hatten die beiden am kommenden Samstag heiraten wollen – da kam dann aber der anstehende EU-Gipfel in die Quere, bei dem die Staats- und Regierungschefs in Brüssel einen Kompromiss zum 750-Milliarden-Programm zur Bewältigung der Corona-Krise finden wollen.

RND/dpa