Mittwoch , 21. Oktober 2020
Sebastian Czaja (M.), FDP-Fraktionsvorsitzender im Abgeordnetenhaus, Helmut Metzner (r.), Landesvorsitzender der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) Berlin Brandenburg, und weitere Mitglieder der LiSL knien und stehen bei einer Kunstaktion zur Anbringung eines regenbogenfarbenen Zebrastreifens auf einer Verkehrsinsel in Berlin-Schöneberg. Quelle: Sven Braun/dpa

Kunstaktion: Zebrastreifen in Regenbogenfarben für Berlin

In Berlin-Schöneberg wurde kurzzeitig ein Zebrastreifen in Regenbogenfarben angebracht. Die FDP-Organisation Liberale Schwule und Lesben wollte mit der Kunstaktion ein “Zeichen für Sicherheit und Weltoffenheit in Berlin” setzen.

Berlin. Die Martin-Luther-Straße in Berlin-Schöneberg gilt als ein Zentrum der LGBT-Szene der Hauptstadt. Und genau dort haben Mitglieder der FDP-Organisation Liberale Schwule und Lesben (LiSL) Berlin Brandenburg im Berliner Abgeordnetenhaus am Freitag in einer Kunstaktion einen Zebrastreifen in Regenbogenfarben ausgelegt.

Damit wollten sie ein “Zeichen für Sicherheit und Weltoffenheit in Berlin” setzen, wie die Organisation auf Facebook schreibt. Bereits vorher hatte sie unter anderem auf Facebook die Aktion angekündigt. Darin heißt es zum Hintergrund der Idee: “Auf der Martin-Luther-Straße wurde die Geschwindigkeit auf 30 km/h gesenkt. Das hat den Fluss des Autoverkehrs verstetigt, erschwert Fußgängern, zwischen den Bars und Kneipen im Kiez aber den Übergang von der einen zur anderen Seite der Fuggerstraße.” Deshalb setze sich die FDP im Bezirk dafür ein, die Verkehrssicherheit für Fußgänger durch einen Fußgängerüberweg zu verbessern. Gleichzeitig wollten die Liberalen Schwulen und Lesben mit dem bunten Zebrastreifen ein besonderes Zeichen setzen.

Beteiligt an der Aktion waren unter anderem Sebastian Czaja, FDP-Fraktionsvorsitzender im Abgeordnetenhaus, und Helmut Metzner, Landesvorsitzender der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) Berlin Brandenburg.

RND/hsc/mit dpa