Sonntag , 27. September 2020
CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer beim digitalen #DeutschlandKickOff2030 der CDU. Quelle: Kay Nietfeld/dpa

AKK für regelmäßige digitale Unterrichtstage an den Schulen

In der Corona-Krise waren Lehrer und Schüler plötzlich auf Homeschooling angewiesen. Für Annegret Kramp-Karrenbauer müssten die Möglichkeiten für digitalen Unterricht dringend verbessert werden. Die CDU-Chefin schlug auf einer digitalen Konferenz ihrer Partei vor, regelmäßige digitale Unterrichtstage an den Schulen einzuführen.

Berlin. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat vorgeschlagen, in den Schulen regelmäßige digitale Unterrichtstage einzuführen. In anderen Ländern werde überlegt, alle paar Wochen einen digitalen Unterrichtstag anzusetzen, “damit wir das, was wir gelernt haben, nicht verlernen”, sagte Kramp-Karrenbauer bei einer digitalen CDU-Konferenz. “Das könnte auch ein Beispiel für Deutschland sein.”

Zuvor hatte Kramp-Karrenbauer festgestellt, dass auch die Möglichkeiten für digitalen Unterricht dringend verbessert werden müssen. “Wenn wir bei dieser Krise bei etwas versagt haben, dann darin, dass alle Kinder auf gleichem Niveau digitalen Unterricht erhalten.”

Das liege an technischen Schwierigkeiten, fehlenden Unterrichtsmaterialien und daran, dass nicht alle Lehrer mit digitalen Unterrichtsmöglichkeiten vertraut seien. “Das ist ein Armutszeugnis”, sagte Kramp-Karrenbauer.

Die Koalition hatte im Mai beschlossen, die Anschaffung von Tablets für Schüler mit 500 Millionen Euro zu unterstützen.

Von Daniela Vates/RND