Michael Müller (SPD, l-r), Regierender Bürgermeister von Berlin, und Franziska Giffey (SPD), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Quelle: Gregor Fischer/dpa

Berliner SPD will Spitzenkandidatur bis Jahresende klären

Der Berliner Landesvorstand der SPD hat einstimmig beschlossen, im Dezember die Spitzenkandidatur für Abgeordnetenhaus- und Bundestagswahl 2021 zu klären. Noch im Oktober sollen Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Landesfraktionschef Raed Saleh zu den Landesvorsitzenden gewählt werden. Bis zum Ende der Legislaturperiode bleibt Michael Müller aber als Regierender Bürgermeister im Amt.

Berlin. Die Berliner SPD will bis Jahresende wichtige Personalien für das Wahljahr 2021 klären. Auf einem Parteitag am 19. Dezember soll der Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl und auf einer Vertreterversammlung am selben Tag der Spitzenkandidat für die Bundestagswahl gewählt werden.

Darauf verständigte sich der SPD-Landesvorstand einstimmig, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Parteikreisen erfuhr.

Giffey soll zur SPD-Landesvorsitzenden in Berlin gewählt werden

Für die Spitzenkandidatur im Land hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey die größten Aussichten. Sie soll zunächst am 31. Oktober auf einem Parteitag gemeinsam mit Fraktionschef Raed Saleh zur SPD-Landesvorsitzenden gewählt werden.

Das ist mit dem bisherigen Parteichef Michael Müller so vereinbart, der wiederum voraussichtlich bis zum Ende der Legislaturperiode Regierender Bürgermeister bleibt. Zu weiteren Personalfragen haben sich die Beteiligten bislang nicht erklärt.

RND/dpa