Sonntag , 20. September 2020
Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Quelle: Robert Michael/dpa-Zentralbild/d

Ministerin in Sachsen: Maskenpflicht in Geschäften könnte bald enden

Angesichts der Corona-Pandemie gilt sowohl im öffentlichen Nahverkehr als auch in Geschäften in den Bundesländern eine Maskenpflicht. Sachsen denkt nun über die Aufhebung der Pflicht in Geschäften nach. Das sagte Gesundheitsministerin Köpping bei einer Veranstaltung.

Dresden. Sachsen erwägt eine Abschaffung der Maskenpflicht in Geschäften. Das sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping bei einer Veranstaltung in Naunhof, wie die “Leipziger Volkszeitung” berichtet. “Wir überlegen, ob wir die Pflicht, in Geschäften einen Mund- und Nasenschutz zu tragen, am 17. Juli in der Ferienverordnung weglassen”, sagte die SPD-Politikerin demnach.

Sie schränkte aber ein, dass dies kein Versprechen sei, sondern es gelte, eine bundeseinheitliche Lösung zu finden. Außerdem müsse darauf geschaut werden, wie sich die Corona-Infektionszahlen in dem Bundesland entwickelten.

Köpping hatte bereits Mitte Juni gesagt, dass in Sachsen über eine Lockerung der Maskenpflicht nachgedacht werde, wie damals die Nachrichtenagentur dpa berichtete. “Wir haben das diskutiert, sind aber vorsichtig”, sagte sie damals und verwies ebenfalls auf das Vorgehen in anderen Bundesländern und die Infektionszahlen. In Bussen und Bahnen solle die Pflicht aber bestehen bleiben.

RND/das