Samstag , 31. Oktober 2020
SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans: Onlinekonferenzen zur Gesellschaft nach Corona. Quelle: Kay Nietfeld/dpa

Was kommt nach Corona? SPD startet Zukunftsdialog

Die SPD will darüber debattieren, wie sich die Gesellschaft durch die Corona-Krise verändert. In öffentlichen Onlinedialogen sollen Vertreter der Parteispitze, Experten und normale Bürger zu Wort kommen. An diesem Montag geht es los.

Berlin. Noch ist die Corona-Krise nicht überwunden. Hilfspakete, Konjunkturimpulse und die Angst vor der zweiten Welle bestimmen den Alltag.

Die SPD will dennoch bereits jetzt einen Blick in die Nach-Corona-Zeit werfen und die Frage diskutieren, wie die Pandemie unsere Gesellschaft verändern wird. Bereits am 11. Mai hat das Präsidium der Partei beschlossen, dafür ein Beratungs- und Diskussionsgremium einzuberufen, das von den Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sowie dem Generalsekretär Lars Klingbeil geleitet wird.

Zukunftsdialog heißt das Gremium, in dem neben Esken, Walter-Borjans und Klingbeil auch Vizekanzler Olaf Scholz, Fraktionschef Rolf Mützenich, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, SPD-Europabeauftragter Udo Bullmann, der Oberbürgermeister von Gelsenkirchen Frank Baranowski sowie die Parteivizes Klara Geywitz und Kevin Kühnert vertreten sein werden.

Externe Experten und normale Bürger sollen zu Wort kommen

Als externe Experten haben die Sozialdemokraten Wissenschaftszentrumspräsidentin Jutta Allmendinger, Rheingold-Geschäftsführer Stephan Grünewald sowie die Sozioinformatikerin Katharina Zweig gewinnen können. Weitere Experten sollen themenbezogen hinzugezogen werden.

Mit dem Zukunftsdialog will die SPD einen öffentlichen Raum für sozialdemokratische Debatten zu schaffen. Los geht es an diesem Montag um 19 Uhr mit einer Onlindebatte über den Wert der Arbeit. “Euer Applaus zahlt nicht meine Miete – Systemrelevant in der Krise, aber unerhört bei der Bezahlung”, lautet der Titel.

Die Diskussion wird live auf der Webseite der SPD übertragen. Über die digitalen Kanäle können sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger mit Kommentaren, Ideen und Fragestellungen beteiligen.

ani/RND