Dienstag , 20. Oktober 2020
Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Quelle: imago images/Ritzau Scanpix

Dänemark: EU-Gipfel macht Hochzeitspläne von Regierungschefin zunichte

„Ich freue mich so sehr darauf, diesen fantastischen Mann zu heiraten. Aber ganz so einfach soll es offenbar nicht sein“, schreibt Erneut muss sie ihre geplante Hochzeit verschieben. Kam beim ersten Mal eine Parlamentswahl im Land dazwischen, ist es diesmal ein EU-Gipfel.

Kopenhagen. Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (42) muss ihre Pläne für eine Hochzeit mit ihrem Lebensgefährten Bo Tengberg erneut über den Haufen werfen. Grund dafür ist der anstehende EU-Sondergipfel, bei dem die Staats- und Regierungschefs Mitte Juli einen Kompromiss in den Verhandlungen über das 750-Milliarden-Programm zur Bewältigung der Corona-Wirtschaftskrise finden wollen.

„Ich freue mich so sehr darauf, diesen fantastischen Mann zu heiraten. Aber ganz so einfach soll es offenbar nicht sein“, schrieb Frederiksen am Donnerstag auf Facebook.

Frederiksen muss Hochzeit bereits zum zweiten Mal verschieben

Der Sondergipfel wurde für den 17. und 18. Juli einberufen – und damit muss Frederiksen ausgerechnet an dem Samstag in Brüssel sein, an dem sie und Tengberg sich trauen lassen wollten. Deshalb müssten sie noch einmal ihre Pläne ändern, schrieb die Regierungschefin.

Bereits im vergangenen Sommer hatte das Paar die Hochzeit verschieben müssen – damals war die Parlamentswahl dazwischengekommen, nach der Frederiksen schließlich dänische Ministerpräsidentin geworden war.

RND/dpa