Sonntag , 25. Oktober 2020
Schüler einer vierten Klasse gehen nach der Begrüßung durch die Klassenlehrerin auf dem Schulhof ins Schulgebäude. Quelle: Arne Dedert/dpa

KMK-Präsidentin: Ziel ist Regelbetrieb an Schulen nach Sommerferien

Im Anschluss an die Sommerferien sollen alle Schulen wieder in den Regelbetrieb zurückkehren. Das bekräftigte Stefanie Hubig, rheinland-pfälzische Bildungsministerin und Präsidentin der Kultusministerkonferenz, am Dienstag noch einmal. Aktuell liefen Planungen für drei verschiedene Szenarien, die eintreten könnten.

Berlin. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) hat erneut bekräftigt, dass die Schulen nach den Sommerferien wieder vollständig öffnen sollen.

“Der Regelbetrieb ist kein Wunschdenken. Der Regelbetrieb ist das Ziel, das wir haben”, sagte sie am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des Nationalen Bildungsberichts. Die KMK hatte die Rückkehr zum Regelbetrieb ohne Abstandsregel nach den Ferien in der vergangenen Woche beschlossen – mit der Einschränkung: “sofern es das Infektionsgeschehen zulässt.”

Planungen für drei Szenarien

Bildungsgewerkschaften hatten sich skeptisch gezeigt, ob das wirklich gelingt, auch wegen vieler Lehrkräfte, die zur Risikogruppe zählen und nicht zur Schule kommen könnten. Diese Befürchtung hatte auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) geäußert.

Hubig zufolge laufen Planungen für drei verschiedene Szenarien, die eintreten könnten, je nachdem, wie sich die Pandemie weiter entwickelt: Regelbetrieb, rollierender Betrieb mit abwechselndem Unterricht in der Schule und zu Hause, so wie momentan üblich, und auch mögliche Komplettschließungen von Schulen.

“Für diese drei Szenarien planen wir und geben den Schulen entsprechend Leitlinien an die Hand.” Sie hoffe aber, dass sehr maßvoll und sehr verantwortungsvoll mit Schulschließungen umgegangen werde.

RND/dpa