Montag , 19. Oktober 2020
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Quelle: imago images/Noah Wedel

Livestream: Laschet zu aktuellen politischen Themen in NRW

Am Montagnachmittag hatte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet angekündigt, dass der Lockdown für den Kreis Gütersloh um eine Woche verlängert wird, im Kreis Warendorf dagegen läuft er aus. Am Dienstagvormittag will sich der Ministerpräsident zu aktuellen politischen Themen äußern. Die Pressekonferenz sehen Sie hier im Livestream.

Berlin/Gütersloh. Die Menschen im Kreis Warendorf können aufatmen, im Kreis Gütersloh bleiben die Einschränkungen im öffentlichen Leben vorerst bestehen. Nach den Corona-Infektionen in einer Fleischfabrik lockert die Landesregierung nur in einer Region die wieder eingeführten Beschränkungen. Das hatte Ministerpräsident Armin Laschet am Montagnachmittag in einer Pressekonferenz angekündigt.

Auch heute tritt der CDU-Politiker wieder vor die Kameras. Um 10.30 Uhr gibt er eine Pressekonferenz zu aktuellen politischen Themen.

Sehen Sie hier im Livestream: Pressekonferenz mit Armin Laschet

Die Pressekonferenz ist für 10.30 Uhr angesetzt. Der Beginn kann sich um wenige Minuten verzögern. Hier gibt es den Livestream bei YouTube zu sehen.

Laschet hatte sich am Montag auch dafür ausgesprochen, die von Bund und Ländern abgesprochene Regelung für einen sogenannten Lockdown zu verändern: Man müsse noch einmal darüber sprechen, nicht ganze Kreise “heraus zu nehmen”, sondern “die Orte, wo wirklich Gefahr besteht”, sagte er in Düsseldorf. “Das werden wir einmal mit den anderen Ländern, wenn die Krise vorbei ist, erörtern”, sagte er mit Blick auf die Lage in Gütersloh.

Laschet bezog sich konkret auf Städte und Gemeinden im Kreis Warendorf, die aktuell keine Infektionen haben – und dennoch vom Lockdown betroffen waren. Auch der Landrat des Kreises Warendorf, Olaf Gericke, sagte: “Bund und Land müssen darüber nachdenken, ob es nicht Sinn macht, die Regelungen zu präzisieren, wo genau ein Lockdown verhängt werden soll.” Sein Kreis umfasse 13 Städte und Gemeinden – “und in fünf gibt es keine einzige Infektion.” Eine Präzisierung würde seiner Ansicht nach auch zu mehr Akzeptanz bei der Bevölkerung führen.

RND/das/dpa