Donnerstag , 24. September 2020
US-Kampfflugzeuge starten auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Osan in Pyeongtaek, südwestlich von Seoul. Südkorea sagte, es habe keine verdächtigen Aktivitäten Nordkoreas festgestellt. Quelle: -/YNA/dpa

Südkorea: Bislang noch keine verdächtigen Aktivitäten Nordkoreas

Nordkorea hat wieder gedroht: Nach der Sprengung des innerkoreanischen Verbindungsbüros kündigte Pjöngjang an, Soldaten an die Grenze zu senden. Damit würde die kommunistische Führung gegen ein Abkommen von 2018 verstoßen. Südkorea hat jedoch noch keine Aktivitäten entdeckt.

Nach den jüngsten Drohungen Nordkoreas hat das südkoreanische Militär nach eigenen Angaben noch keine verdächtigen Aktivitäten entdeckt. Nordkorea hatte angekündigt, Soldaten an die Standorte zweier pausierter Kooperationsprojekte mit Südkorea auf seinem Staatsgebiet zu entsenden, auf seiner Seite an der Grenze zum Süden wieder Militärübungen durchzuführen und Wachhäuschen wieder aufzubauen. Es gebe keine Anzeichen, dass Nordkorea begonnen habe, die Drohungen umzusetzen, sagte ein Sprecher des südkoreanischen Generalstabs am Donnerstag.

Militärische Bereitschaft

Südkorea werde seine militärische Bereitschaft beibehalten, um mit jeglicher Situation umgehen zu können, sagte der Sprecher. Mit den am Mittwoch angedrohten Maßnahmen würde Nordkorea gegen eine Vereinbarung von 2018 zur Verringerung der Spannungen zwischen den beiden Staaten verstoßen.

RND/AP