Anja Karliczek (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung, spricht bei einer Pressekonferenz. Quelle: Michael Kappeler/dpa

Anja Karliczek live ab 11.30 Uhr: Forschungsministerin zur Impfstoffforschung in Deutschland

Der Druck in der Corona-Krise, schnell einen Impfstoff zu finden, ist enorm. Das Bundesministerium für Forschung und Entwicklung hat ein Programm aufgelegt, mit dem die Impfstoffforschung beschleunigt werden soll. Die Pressekonferenz von Forschungsministerin Anja Karliczek hier für Sie im Livestream.

Nur ein Impfstoff kann das Coronavirus wirklich aufhalten und die Pandemie in absehbarer Zeit beenden, darin sind sich die meisten Experten einig. An der Entwicklung wird mit Hochdruck gearbeitet, auch in Deutschland. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat am Mittwoch zum zweiten Mal einen Impfstoff für klinische Studien zugelassen. Das Unternehmen Curevac will ab Juni seinen Impfstoff an Menschen testen.

Forschungsministerin Anja Karliczek rechnet trotzdem erst frühestens in einem Jahr mit einem Impfstoff, sagte sie im “ZDF-Morgenmagazin”. Das Bundesministerium für Forschung und Entwicklung hat ein Sofortprogramm zur Beschleunigung von Forschung und Entwicklung dringend benötigter Impfstoffe gegen Sars-CoV-2 aufgelegt. Darüber informiert Karliczek am Donnerstagmorgen um 11.30 Uhr in einer Pressekonferenz.

Im Livestream: Forschungsministerin Anja Karliczek zur Impfstoffforschung

Sehen Sie hier den Livestream zur Pressekonferenz mit Forschungsministerin Karliczek ab 11.20 Uhr:

Deutschland und andere Länder schließen Impfallianz

Als erstes deutsches Unternehmen hatte im April das Mainzer Unternehmen Biontech eine Genehmigung des PEI für eine klinische Studie erhalten.

Am vergangenen Samstag hatte das Bundesgesundheitsministerium mitgeteilt, dass Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande mit dem Hersteller von AZD1222, dem Pharmaunternehmen AstraZeneca, einen Vertrag über mindestens 300 Millionen Impfdosen geschlossen haben. Der Impfstoff beruht auf der abgeschwächten Version eines Erkältungsvirus von Schimpansen und soll das Immunsystem auf Trab bringen, damit es SarS-CoV-2 im Falle einer Infektion unschädlich machen kann.

RND/asu/dpa