Samstag , 24. Oktober 2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Quelle: Michael Kappeler/dpa

Livestream: Jens Spahn zur aktuellen Corona-Lage

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigt weiter. In einem Interview zeigte sich der Gesundheitsminister am Morgen besorgt auch darüber, dass der Altersdurchschnitt der Infizierten immer jünger werde. Am späten Nachmittag äußert sich Spahn zur aktuellen Lage – hier zu sehen im Livestream.

Berlin. Update: Die Übertragung des Statements von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wurde kurzfristig abgesagt.

Die Zahl der bekannten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist auf den höchsten Stand seit Anfang Mai gestiegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bis Mittwochabend 1445 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages. Höher lag der Wert zuletzt am 1. Mai mit 1639 registrierten Neuinfektionen.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) macht zudem das gesunkene Durchschnittsalter der Neuinfizierten Sorge. “Wir hatten letzte Woche mit im Schnitt, also Durchschnitt mit 34 Jahren, das niedrigste Durchschnittsalter seit Beginn. Das heißt eben, dass vor allem unter Jüngeren im Moment viele Infektionen stattfinden”, erklärte Spahn im ZDF-“Morgenmagazin”.

Am späten Nachmittag will sich Spahn zudem in einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage angesichts der Corona-Pandemie äußern.

Sehen Sie hier den Livestream mit Gesundheitsminister Spahn:

Der Livestream ist für 16.45 Uhr geplant. Der Beginn kann sich um wenige Minuten verzögern.

Sollten Sie den Stream nicht angezeigt bekommen, klicken Sie bitte hier (Weiterleitung zu YouTube).

Deutlich zugenommen hat laut RKI allerdings zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests: Waren es in der Woche vom 27. Juli bis 2. August noch knapp 578.000 (übermittelt von 165 Laboren), lag die Zahl in der Woche darauf schon bei mehr als 672.000 (übermittelt von 139 Laboren).

Die Werte können sich im Zuge von Nachmeldungen noch verändern, zudem können Mehrfachtestungen einzelner Menschen enthalten sein.

RND/das/dpa