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Der brandenburgische Bundestagsabgeordnete Michael Stübgen (CDU). Quelle: dpa

Innenminister: Brandenburger AfD bleibt auch ohne Kalbitz unter Beobachtung

Auch nach dem Rückzug von Andreas Kalbitz vom Fraktionsvorsitz der Brandenburger AfD bleibt die Partei unter Beobachtung des Verfassungsschutz. Das sagt Innenminister Michael Stübgen. Auch ohne Kalbitz gebe es genügend Verdachtsfälle für rechtsextremistische Bestrebungen.

Potsdam. Der Rücktritt von Andreas Kalbitz als AfD-Fraktionschef ändert aus Sicht des Brandenburger Innenministers Michael Stübgen (CDU) nichts an der Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz. “Die AfD steht nicht nur wegen Herrn Kalbitz im Verdacht des Rechtsextremismus. Auch ohne ihn ist der Verdacht da”, sagte Stübgen der Zeitung “Der Prignitzer”. “Und deswegen wird der Verfassungsschutz die Beobachtung der Partei fortführen.”

Auch ohne Kalbitz gebe es genügend Verdachtsfälle für rechtsextremistische Bestrebungen, die eine Beobachtung rechtfertigten, betonte der Innenminister. Keiner von denen, die sich jetzt von Kalbitz distanzierten, habe sich von seiner rechten Gesinnung distanziert, betonte Stübgen.

RND/dpa